DAS BEWUSSTWANDERN-PROJEKT:    rational    emotional    ganzheitlich   

S. 312 - 316 Eine Übung zur MW-Umschaltarbeit

Eine Übung zur MW-Umschaltarbeit

Damit du noch etwas Übung bekommst, findest du hier ein Übungstext und mit ihm kannst du dich auch noch etwas rückkoppeln und aussöhnen. Wenn es nun um die bewusste Umschaltarbeit, also um einen bewussten MW-Einsatz geht, dann erkennst du das hier im folgenden Übungs- und Textbeispiel an folgenden Kürzeln:

Kleine MW/ RW-Umschaltarbeit = »RW/MW«

Kleine MW/ EW-Umschaltarbeit = »EW/MW«

Grosse MW-Umschaltarbeit = »MW«

Ist die Umschaltarbeit schwer bzw. der Gedankensprung »weit hergeholt« – dann findest du das jeweilige Kürzel (oben) mit dem Zeichen »!!! « ergänzt.

Ist die Umschaltarbeit mäßig schwer bzw. der Gedankensprung »näherliegend« – dann findest du das jeweilige Kürzel (oben) mit dem Zeichen »!! « ergänzt.

Ist die Umschaltarbeit leichter bzw. der Gedankensprung »naheliegend« – dann findest du das jeweilige Kürzel (oben) mit dem Zeichen »! « ergänzt.

Die Einteilung ist natürlich hochgradig subjektiv! Ich könnte ebenso gut zwischen jeden Buchstaben, zwischen jedem Wort, jeder Wortgruppe ein MW/RW-Symbol setzen; z.B. wenn du nicht lesen könntest, dann wäre die Umschaltarbeit von Buchstabe zu Buchstabe schon eine große Herausforderung für dich.

 

Übungstext: Es geht darum, dass du dir am Ende dieses Buchbandes nochmals dem Metawerkzeug bewusst wirst. Dieses Bewusstsein ist enorm wichtig für eine effektive und erfolgreiche Rückkopplung und Aussöhnung im Sinne der Ausbildung zum ganzheitlich-freien Denken. »MW/RW!!!« Der Buchband ist eine Art Bonbon. Anfang und Ende sind zum bequemen »Anfassen« gedacht und aufgeschrieben. In der Mitte ist die leckere Süßigkeit. Wenn du bis kurz vor das Ende genießt, dann kommst du bei dieser Bonbongeschichte mit dem Bewusstwanderzyklus über die Alltagspraxis an die leckere Füllung. Wenn du das Bonbon einfach nur schnell zerkaust, geht viel verloren. »MW/RW!!« Die MW/RW-Umschaltarbeit wird dir besonders an ihrer Grenze deutlich, zum Beispiel wenn du bei einem Witz nach einem Sinnzusammenhang suchst oder bei einem Gespräch den folgerichtig-rationalen Gedankensprüngen deines Gegenübers inhaltlich schwer folgen kannst und dann doch der Cent fällt. »MW/RW!!« Oder wenn dir deine Freundin beim honigsüßen Sex den Finger auf deine schwatzhaften Lippen hält und ihr Blick still und verführerisch deine große MW-Umschaltarbeit herausfordert. »MW!!!« „Lass uns einfach unsere rational-folgerichtigen Gedanken zurücklassen, denn unsere emotional-assoziativen Gedanken führen und erfüllen unsre Liebe und unsere »Einswerdung« besser im Moment.“ »MW!!!« Die folgenden Seiten kannst du also direkt auch als erste, bewusste MW-Übung für dich und deine Ausbildung nutzen. Einige leicht nachvollziehbare Gedankensprünge und Themenwechsel (MW-Einsätze) sind für dich als Leser gekennzeichnet. So kannst du dir der kleinen MW-Arbeit (siehe Basiswissen, erstes Buch) bewusst werden.

Die kleine MW-Arbeit kannst du im Alltag recht gut beobachten und leicht nachvollziehen, z.B. bei deinem Lesealltag, wenn du den Schriftwechsel oder einfach nur die Absätze in diesem Buch oder die Kommas beachtest, dann kannst du auf deine kleine MW-Arbeit bzw. deine Gedankensprünge aufmerksam werden. Die kleine MW-Arbeit kannst du wunderbar im Alltag trainieren. Zum Beispiel, wenn du vor dich hindenkst oder hinsprichst und dabei bewusst von einem Thema zum anderen springst, Gedichte liest, Gesprächsinhalten folgst und so weiter. (Setze doch z.B. vor jeden Absatz dieses Buches selbständig ein entsprechendes MW/ RW-Zeichen!) »MW/RW!« Beispiel: Ich denke jetzt einfach darauf los und egal was ich denke, ich achte auf meine rational-folgerichtigen Gedankensprünge: »MW/RW! « Es war 1946, als Oma in die Brötchenbäckerei lief und der kleine Spitz »Äfff-kleff-äfff-äfff« ihr die halbe Kalbsleberwurst von Bauer Karle aus der Tasche geklaut hat. Opa war sauer und unterstellte der Oma üble Dinge... »MW/RW!!«... Dynamik, Momentanleistung = Momentankraft mal Momentangeschwindigkeit, war sein Steckenpferd... »MW/RW!«... Der Bruder meines Onkels ist mein Vater... »MW/RW!!!«... Ich denke gerade, dass ich ein wenig ganzheitlich-frei denken kann, indem ich bewusst durch meine Metawerkzeugarbeit von einem rational-folgerichtigen Thema zum anderen springe und die Themen miteinander sinnvoll und folgerichtig verbinde, indem ich zumindest immer wieder bewusst mit meinem Rationalwerkzeug arbeite. Es ist für mich eine sinnvolle Übung. Eine Übung und Wirkeinheit... »MW/RW!«... unter vielen kommenden... »MW!!!«... werde ich mich auch durch die Welt der emotional-assoziativen Gedanken im Alltag finden und mit ihnen verspielter umgehen können... »MW!!!«... hin zum Erlebnis des Einsseins, welches sich durch die bewusste MW-Arbeit beim Rückkoppeln... »MW!!!«... und tatsächlichem Aussöhnen... »MW/RW!«... im Alltag entwickelt. »MW/RW!!!«

Das MW kann mir beim Umschaltvorgang von RW-Arbeit zu EW-Arbeit behilflich sein. Ohne mein MW wäre solch ein Gangwechsel vom rational-folgerichtigen Denken zum emotional-assoziativen Denken im Alltag nicht möglich. Nun kann ich meine große MW-Arbeit bewusst daraufhin trainieren, auf dass mein Schaltvorgang vom Ratio zum emotional-assoziativen Denken und umgedreht immer flüssiger wird! »MW/RW!« Zum Beispiel:

Ich höre bewusst Musik, ein neues Album. Ich lege die neue Musik in die Musikmaschine, suche den »Playknopf«, überprüfe die Lautstärke und versuche herauszufinden, wer die Musik macht und was es für eine Musikrichtung sein könnte. Dann höre ich auf einzelne Instrumente, den Text, schau mir dabei das Cover an und denke mit der Musik mit und mache mich mit ihr vertraut. Ich denke also zuerst bewusst folgerichtig-rational mit. »MW/RW!« Ich schaffe mir so einen ersten Zugang zu meiner neuen Musik. »MW/RW!!« Diese erste Kennenlernphase ist durch betont folgerichtig-rationale Rückkopplung und Aussöhnung und durch das (Ver)Suchen gekennzeichnet. »MW/RW!!!« Diese folgerichtig-rationale Kennenlernphase wir auch die Phase bzw. das Stadium der Verbindung genannt.

Die rational-folgerichtige Rückkopplung und Aussöhnung von momentanen rational-folgerichtigen und emotional-assoziativen Gedanken benötigt den Mut der ersten Schritte, ist eine Herausforderung und ist der Beginn eines anspruchsvollen Lernprozesses in dieser ersten Phase der Ausbildung zum ganzheitlich-freien Denken und Erleben im Alltagsmoment.

 

(Phase oder Stadium der Verbindung)

 

»MW/RW!« Diese Phase durchlebst du als erwachsene Person bei allen neuen Erlebnis- und Lernsituationen. Wenn du deinen ersten Ski- oder Snowboardkurs erlebst, wenn du dich einarbeitest, etwas Ungewohntes erlernen willst, dein neues Auto kennenlernst... Es ist die Phase in der du Fachbücher oder Bedienungsanleitungen liest und Gespräche führst oder dich für eine Ausbildung oder Schulung entscheidest bzw. über das Basiswissen im ersten Buch deine Bewusstwanderausbildung beginnst. »MW/RW!« Kleinkinder so zwischen 0-3 Jahre lernen so nicht, aber später zunehmend erfolgreicher über diesen folgerichtig-rationalen Verstand. Sie lernen eher noch durch Nachahmung und so aus dem Bauch durch »Machen und Zufall«. »MW/RW!!« Nun aber wieder zurück zum Beispiel. »MW/RW!!!« Ab nun fügst du dir bewusst deine MW-Umschaltkürzel selber in den Übungstext ein! » «

Ich lasse die Musik wirken (Kopfhörer, Augen zu!) und die Gedanken werden flüssiger, leichter, und von Erinnerungen und Vorstellungen und heraufziehenden emotional-assoziativen Gedanken umspült. Nun ist es soweit, der bewusste große MW-Einsatz, leichtes kuppeln – ich spüre den Rhythmus, das Geräusch im Ganzen, Klang, Sound, ein Thema, meinen Körper – schalten und loslassen und langsam kommen lassen. Musik will gefühlt werden und benötigt meine geschmeidige Emotionalwerkzeugarbeit und berührt mich über die emotional-assoziative Funktionsebene viel intensiver. Ich benötige den Mut zur Stille... ja jetzt kann ich es... es ist ein Liebeslied, ich kann es emotional-assoziativ mitdenken, mithören (bewusst fühlen). Ich befinde mich in einer neuen Phase.

 

(Phase oder Stadium der Verschmelzung)

 

In dieser Phase schalte ich von rational-folgerichtiger/ serieller Verarbeitung auf emotional-assoziative/ parallele Verarbeitung, auf komplexeres emotional-assoziatives Denken um. Das ist am Anfang nicht so einfach. Leichter fällt es, wenn es mir dabei gut geht, ich liebevoll die Musik höre, ich sie mag, ich entspannt bin und ausgesöhnt und mich so meiner neuen Musik besser emotional-assoziativ öffnen kann. Ich muss die rational-folgerichtige Welt immer wieder rückkoppeln und aussöhnen, um mich umso intensiver und abgesicherter wieder der emotional-assoziativen Erlebniswelt im Moment widmen zu können.

Wenn ich gerade Ärger hatte oder gar Angst bekomme, dann finde ich schwieriger den Zugang zu dieser Liebesliedmusik. Ich erlebe dann zwar auch die Situation emotional-assoziativ denkend, jedoch negativ geladen und vergangenheitsfixiert. Ich benötige dann die bewusste MW/EW-Umschaltarbeit und zack – bin ich wieder lieb – und nicht mehr ärgerlich oder ängstlich! Na ja, so einfach geht das nicht, aber mit viel Übung und bewusster Rückkopplung und Aussöhnung geht es bald viel schneller mit der bewussten MW/EW-Umschaltarbeit. Am einfachsten ist es, wenn du einfach wieder lossprichst und deinen Arger oder deine Liebe vor dich hin erzählst und nach einer Weile so rumerzählen – schwupps – bist du wieder mehr in der folgerichtig-rationalen Denk- und Erlebniswelt. Dann kannst du wieder gelöster und weniger negativ geladen in die emotional-assoziative Erlebniswelt umschalten.

Sprache kann zu einem positiven emotional-assoziativen Gedanken, einer positiven emotionalen Stimmung hinführen. Übertreibst du jedoch das rational-folgerichtig Sprechen, lässt du sozusagen der emotional-assoziativen Welt weniger Platz, so kannst du oft deine grosse MW-Umschaltarbeit zum emotional-assoziativen Denken hin oder deine kleine MW/EW-Umschaltarbeit behindern. Merke dir während der Ausbildung in diesem Zusammenhang die Bewusstwanderfaustregel: Wer länger spricht, verliert Gefühl! Sprache und rational-folgerichtiger Verstand sind bei uns Menschen stark verquickt und in einer Koevolution entstanden. Aber auch hier gibt es ein Türchen zur emotional-assoziativen Funktionsebene für dein MW in der Alltagspraxis. Es ist der Gesang bzw. das gefühlvolle Wort, die Dichtung, die Kunst mit Worten umzugehen.

Sprache kann also auch zum sinnvollen Geräusch, zum rational-folgerichtigen Klang, zum Gesang, zum bewussten Sprachgefühl, zur Musik, zum ganzheitlicheren, emotionalen Erlebnis bzw. zum emotional-assoziativen Gedanke mit konkretem (tieferen) Sinn bzw. mit spezieller Sinnlichkeit für dich und andere werden. Das bedarf aber auch der Übung, benötigt besonderes Vertrauen, Momentfreiheit und Ehrlichkeit, musikalisch-künstlerische Erfahrung eben. Willst du nicht schnulzig wirken, ist es eine ganzheitliche, musikalisch-künstlerische Ausbildung. Dann hast du auch als Sänger oder Sprecher nicht mehr das Empfinden »auszulaufen« oder von deinem allgemeinen und momentanen emotional-assoziativen Denken zu viel an deine Ratio zu verlieren. Du lernst in deinem Vortrag oder beim bewussten Zuhören in der Sprache bzw. der Musik zu leben.

Suche dir anfangs für die große MW-Arbeit Umgebungssituationen, Situationsdrogen usw., die das emotional-assoziative Denken leicht machen, Situationen, welche schon automatisch die rational-folgerichtigen Gedanken lösen. Es werden anfangs immer Situationen sein, in denen du dich wohlfühlst! Während der großen MW-Arbeit wirst du in der Praxis merken, wie wichtig und nahe verwandt Übung, Wohlfühlen, Lieben-können, Umschalten-können, Loslassen-können, Sich-sicher-sein-können und Vertauen-können sind. In der Ausbildungspraxis kommst du mit diesen recht abstrakten Begrifflichkeiten immer ganz konkret und direkt in Berührung. Doch darauf kann dieses Buch nur rational-folgerichtig hinweisen. Lerne deine Emotionalität, dein emotional-assoziatives Gedankeninventar kennen, indem du deine emotional-assoziativen Gedanken ernst nimmst und bewusst im Alltag auf sie und deine Emotionalwerkzeugarbeit zu achten beginnst und diese gleichberechtigt neben deine RW-Arbeit stellst. Die emotional-assoziative Erlebniswelt bzw. das Stadium der Verschmelzung, des Einl(i)ebens und der Übung fordert dich ganzheitlicher, auch deine Körpereinheit. Du wirst dich geistig und oft auch körperlich bewegen müssen, z.B. bei deinem Ski- und Snowboardkurs; oder wenn du dich einarbeitest; wenn du etwas Ungewohntes erlernen willst; wenn du dein neues Auto testest; bzw. wenn du den Bewusstwanderzyklus im Alltag anwenden willst. Es ist die Phase in der sich ein Assoziationsfeld, ein Körpergefühl, eine Stimmung, eine Emotion, eben ein emotional-assoziativer Gedanke bildet und entwickelt. In dieser Phase tust du, versuchst, lebst du, verbringst du Zeit, kommst du deinem Ziel näher und in dieser Phase jedes (Kennen)Lernprozesses entsteht zunehmend deine ganzheitlichere, emotional-assoziative Verbundenheit, (er)lebst du eben die Phase der Verschmelzung. Am besten du lernst neue Sportarten und Alltagsfertigkeiten und du wirst nun immer wieder diese betont emotional-assoziative Phasen des Lernens und Verschmelzens bewusst erleben können.

Die rational-folgerichtige und betont emotional-assoziative Rückkopplung und Aussöhnung von momentanen rational-folgerichtigen und emotional-assoziativen Gedanken erfordert Übung, stellt eine zunehmend ganzheitliche Herausforderung dar und ist ein anspruchsvoller Lernprozess in dieser Phase der Ausbildung zum ganzheitlich-freien Denken und Erleben im Alltagsmoment.

 

Zurück zu dem Musikbeispiel... Doch erst wenn ich das neue Musikalbum gehört habe... und immer wieder gehört habe... viele Male gehört und in verschiedenen Alltagssituationen gedanklich und emotional lieb gewonnen und immer wieder Aspekte der Musik rückgekoppelt und ausgesöhnt habe, dann entsteht eine lebendige und vielfältige, sehr »breite« ganzheitlich-freie Verbindung mit meiner neuen Musik und sie ist somit ein positiver Bestandteil meiner Erlebniswelt geworden. Ich bin auf dem Wege mit dieser neuen Musik eins zu werden. Diese Phase beim Hören von Musik in ihrer inneren Bedeutsamkeit und Fülle nicht sinnvoll mit folgerichtig-rationalen Worten hier zu schildern... Jahre später!

Nun höre ich die Musik immer noch (du erinnerst dich an unser Beispiel weiter oben) und ich habe sie über viele Jahre geliebt und gehört und ich habe mich mit ihr ganzheitlich-frei ausgesöhnt. Nun genieße ich die Momente mit meiner Musik ganzheitlich-frei denkend, und zwar wenn ich meine geliebte Musik »scheinbar zufällig« im Radio, bei Freunden bzw. irgendwo und irgendwann im Alltagsmoment höre. Und erstaunlicher Weise erleben sich diese zufälligen Genussmomente oft »genau richtig« und voller sinnvoller Bedeutungen im Moment für mich. Sie ist dann so leicht und tief und erfüllend, und doch mit neuen, lebhaft schimmernden Aspekten, natürlich auch voller schon oft ausgesöhnter Erinnerungen und Erlebnisse. Wir sind und finden immer wieder gut zusammen so unterwegs. Wir sind eins geworden, ich und diese neue Musik von damals.

 

(Phase oder Stadium des Einsseins)

 

Die ganzheitlich-freie Erlebniswelt bzw. das Stadium des Einsseins fordert dich immer wieder ganzheitlich im Lebensmoment. Es erfordert, dass du dich immer wieder bewusst im Alltagsmoment mit deinen rational-folgerichtigen und emotional-assoziativen Gedanken positiv und liebevoll aussöhnst. Du wirst das Erlernte liebevoll praktizieren und (aus)leben müssen, z.B. das Ski- und Snowboardfahren später als Ski- oder Snowboardlehrer; oder wenn du deiner Arbeit liebevoll nachgehst nachdem du dich ein paar Jahre einarbeitet hast; etwas kannst und immer wieder liebevoll tust bzw. erlebst nachdem du es erlernt und kennengelernt hast; dein neues Auto nach 30 Jahren liebevoller Pflege; deine Partnerschaft nach mehreren gemeinsamen und liebevoll-lebendigen Jahren; das Bewusstwandern... Es ist die Phase in der ein liebevolles, gemeinsames Leben mündet; wo auch immer wieder etwas Neues entstehen kann; wo du dich immer wieder liebevoll aussöhnst im Moment und du dich auch immer wieder so ausgesöhnt fühlst und immer wieder deinen lebendigen Frieden finden kannst...

Und irgendwann geht es nicht mehr darum, immer in einem Moment zusammen zu sein (z.B. mit deinen geliebten Ski, dem Snowboard, deinem Auto, deinem Partner, deiner Arbeit... einer Landschaft, einer Erlebniswelt) aber wenn es passiert, dann weißt du es zu geniessen und empfindest wie von selbst einen überaus bedeutungsvollen Moment. Dieser Moment ist weiter, bedeutungsvoller, ganzheitlich-freier als »nur« ein emotional-assoziativer Gedanke oder eine rational-folgerichtiger Gedankengang. Es ist eine besondere Körperstimmung, eine feinere Schwingung, eben ein ganzheitlich-freier Gedanke im Lebensmoment und irgendwann jenseits der feinen und tiefen emotional-assoziativen Gedanken der Liebe und doch nur durch sie »hindurch« zu erreichen.

In dieser Phase wirfst du dich immer wieder in die Vielfalt des Momentes, tust du, versuchst, liebst und lebst du, verbringst du Zeit, kommst du deinem Ziel näher und näher, in dieser (Kennen)Lern- und Lebensphase entsteht zunehmend deine ganzheitlich-freie Verbundenheit mit der Vielfalt und Veränderung von Lebensmoment zu Lebensmoment.

Der Weg der bewussteren Rückkopplung und Aussöhnung wird zum Ziel und umgekehrt. Hier findest du besondere Lebensfreude und Erfüllung, aber auch die Fähigkeit bewusst und vernünftig zu handeln. Du (er)lebst eben bewusst die Phase bzw. das Stadium des Einsseins.

Die gleichberechtigte rational-folgerichtige, emotional-assoziative und ganzheitlich-freie Rückkopplung und Aussöhnung von momentanen rational-folgerichtigen und emotional-assoziativen Gedanken ist eine besonders ganzheitliche Herausforderung und sie ist für den Menschen freiwillig. Ohne die bewusste RW- und EW-Arbeit und die bewusste MW-Umschaltarbeit in der Rückkoppel- und Aussöhnpraxis wirst du in dieser Phase der Ausbildung zum ganzheitlich-freien Denken und Erleben dein Ziel im Alltagsmoment nur schwer erreichen können.

Ohne Basiswissen, geduldiger Übung (Rückkopplung und Aussöhnung) und liebevoller Hingabe, auch deiner allzu festen Ideologien und Vorstellungen, wirst du das ganzheitlich-freie Leben nicht dauerhaft geniessen können.