DAS BEWUSSTWANDERN-PROJEKT:    rational    emotional    ganzheitlich   

S. 268 - 269 II. STADIUM DER EMOTIONAL-ASSOZIATIVEN VERSCHMELZUNG

II. Stadium der emotional-assoziativen Verschmelzung

Rückkopplungsraum 2 - Vielfalt und Veränderung betont emotional-assoziativ im Alltagsmoment rückkoppeln und aussöhnen

Einführung

In diesem zweiten Rückkopplungsraum benutzt du bewusst und vordergründig dein EW, auch die Aussöhnarbeit sollte EW-betonter werden. Treffen zwei Wirkeinheiten freiwillig aufeinander, kannst du folgerichtig-rational drei Stadien des Zusammenwirkens unterscheiden. Diese drei Stadien lassen sich auch beim bewussten Eingehen und Entwickeln einer Beziehung mit einer beliebigen Wirkeinheit oder Wesenheit unterscheiden oder ebenso natürlich als bewusster Mensch, wenn du dich in ein neues Umgebungssystem einlebst, oder wenn du eine Kunst oder ein Handwerk erlernst.

 

1. Das Stadium der Verbindung – das (Ver)Suchen und Kennenlernen ist gekennzeichnet durch:

- rational-folgerichtig denkend rückkoppeln und aussöhnen

- betonter RW-Einsatz

 

2. Das Stadium der Verschmelzung – das Einl(i)eben und Üben

ist gekennzeichnet durch:

- rational-folgerichtig denkend und emotional-assoziativ denkend rückkoppeln und aussöhnen

- betonter RW- und EW-Einsatz

 

3. Das Stadium der Vereinigung – das Einssein und Können

ist gekennzeichnet durch:

- ganzheitlich-frei denkend rückkoppeln und aussöhnen

- bewusst gleichberechtigter RW-, EW- und MW-Einsatz

 

Die Wirkeinheiten, die sich in dieser Phase freiwillig verschmelzen wollen, sind dein Nervensystem bzw. deine Körpereinheit und dein alltägliches Umgebungssystem.

Nun geht es darum, den ersehnten Traum, die Bedürftigkeit deiner Wahl auszuleben und mit ihm in der Tat auch emotional-assoziativ zu verschmelzen. Es gilt, Schritt für Schritt liebevoll deine rational-folgerichtigen und emotional-assoziativen Gedanken rückzukoppeln und tatsächlich im Alltag auszusöhnen. Du denkst, liebst und lebst dich Schritt für Schritt bewusst in dein Umgebungssystem und deinen neuen Ausbildungsabschnitt ein. Immer wieder wirst du den nächsten Schritt im Alltag suchen müssen. Du wirst also weiterhin auf deine folgerichtig-rationalen Gedanken und dein RW bei der Rückkopplungs-Aussöhnarbeit zurückgreifen. Aber du achtest bewusst auch auf deine emotional-assoziativen Gedanken und nimmst dir die Zeit, die eine emotional-assoziative Erlebniswelt, ihre Rückkopplung und Aussöhnung benötigt. Du versuchst deine emotional-assoziativen Gedanken zu spüren, ihr kommen und gehen, ihr entstehen bewusster nachzuvollziehen und zu unterstützen. Du solltest sicher erkennen, ob du es mit rational-folgerichtigen oder emotional-assoziativen Gedanken im Alltagsmoment zu tun hast. Dabei werden sich in der Praxis dein Nervensystem und auch dein Umgebungssystem verändern. Das Wesentlichste hast du zum L(i)eben immer dabei. Dein Nervensystem mit RW, EW und MW und natürlich deine Körpereinheit und automatisch hängt da auch noch dein Umgebungssystem mit dran (dessen Spross du bist).

Du solltest nun besonders an Grenzen der folgerichtigen-rational Denkfähigkeit den EW-Einsatz schulen, also bewusst auch das emotional-assoziative Denken mit an Entscheidungsfindungen beteiligen. So wird es in diesem Stadium abwechslungsreich, erfüllender, wirkungsvoller und ganzheitlicher weitergehen für dich. Emotional-assoziative Gedanken, Rückkopplungen und Aussöhnungen haben auch körperliche Aspekte. In emotional spannenden Situationen kannst du bewusst auf ein Gleichgewicht deiner emotional-assoziativen Gedanken (EW-Arbeit) und rational-folgerichtigen Gedanken achten und auf deine Umgebung.

Hinweis: Bei den ersten Bemühungen deine Alltagsträume emotional-assoziativ und rational-folgerichtig auszusöhnen, kann es passieren, dass du den erst so schönen, eigenen Traum als »nette sinnlose Vorstellung oder Träumerei« mit handfesten RW-Argumentationen befriedest und von deiner Wunschtraumverwirklichungsliste streichst. Vergiss also nicht den Methode-ES-Bewusstwanderzyklus, er kann natürlich auch in emotional-assoziativer Weise durchlaufen werden und deine Ausbildung voran bringen.

Wie sich die Vorbereitung, das rational-folgerichtig betonte (Ver)Suchen und das emotional-assoziativ betonte Einl(i)eben in den Alltag bzw. bei der natürlichen bewussten Ausbildungswanderung konkret bis praktisch gestalten können, erfährst du nun auf der 7. und letzten Wegeinheit.