DAS BEWUSSTWANDERN-PROJEKT:    rational    emotional    ganzheitlich   

S. 231 - 237 Rückkoppel- und Aussöhnübung 3: Rückkopplung & Aussöhung am Beispiel begreifen

Rückkoppel- und Aussöhnübung 3

Beispiel 1: »Los geht’s! Oder nicht?«

Prinz: Also nehmen wir uns einen Beispielgedanken vor,um die bewusste Rückkopplung &Aussöhnung zu üben und in der tatsächlichen Aussöhnung zu verstehen und zu begreifen.Unser erstes Übungsbeispiel müsste also aus drei Schritten bestehen (siehe auch Abbildung 2: Methode-ES-Bewusstwanderzyklus).

 

Schritt 1 – WEITERWANDERN & OFFEN SUCHEN

 

Schritt 2 – WAHRNEHMEN & RÜCKKOPPELN

 

Schritt 3: ZIELORIENTIERUNG & AUSÖHNEN

 

Los, gehen wir den ersten Bewusstwanderzyklus gemeinsam.

 

König: Eine prima Idee! Ich werde gleich mal offen suchend, liebevoll vorangehen und vernünftig für uns wahrnehmen was mir so gerade dabei durch mein Nervensystem geht ( = WEITERWANDERN & OFFEN SUCHEN, also Schritt 1)...

 

Ja, ich bin ehrlich lieber Prinz. Ich muss da nicht lang suchen. Der Gedanke der für mich gerade besonders bedeutsam ist und damit unser erster Beispielgedanke hier im Moment sein soll, ist folgerichtig-rationaler Natur. Wenn ich ihn für dich aus der denkbar möglichen Vielfalt nehmen, als den für mich im Moment bedeutsamsten Gedanken wahrnehmen, rückkoppeln & kommunizieren darf, er heißt »Los geht’s! Oder nicht? - Gedanke«

 

Das bedeutet mein lieber Prinz: Du solltest jetzt auch diesen »Los geht’s! Oder nicht? - Gedanke« ebenfalls ernsthaft rückkoppeln und überprüfen, ob dieser Gedanke, bzw. dieses Beispiel überhaupt sinnvoll oder von besonderer Bedeutung für dich und deine momentane Lebenssituation, bzw. deine momentane Ausbildung ist (= WAHRNEHMEN & RÜCKKOPPELN, also Schritt 2)...

 

König: Hast du?

 

Prinz: Ja doch! Und nun?

 

König: Alles!

 

Prinz: Wie? Alles?

 

König: Alles ist nun möglich mit diesem rückgekoppelten »Los geht’s! Oder nicht? - Gedanke«. Du kannst mit ihm machen was du willst!

 

König weiter: Für den Bewusst(w)anderer Mensch jedoch, der mit dem Methode-ES-Bewusstwanderzyklus im Alltagsmoment unterwegs ist, ist nun ein vernünftiger Schritt nach vorn in dieser Situation der ultimativen Lebensfreiheit entscheidend & typisch, bestimmt geradezu sein Wesen in besonderem Maße! Dieser bewusste Schritt heißt bewusste ZIELORIENTIERUNG & AUSSÖHNUNG dieses Gedankens (also Schritt 3). Kannst du diese wichtige Phase der bewussten Rückkopplung & Aussöhnung erfassen!

 

Prinz: Ja, ich denke mit dir gerade an diesem Punkt darüber nach!

 

König: Gut. Die nun für die weitere Aussöhnung überaus bedeutungsvolle Zielorientierung wurde bereits in Rückkopel- & Aussöhnübung 1 weiter oben beleuchtet und wird im Rahmen der natürlichen bewussten Ausbildungswanderung und dort im Kapitel III. Stadium der ganzheitlich-freien Vereinigung und dort gleich zu beginn ausführlichst behandelt und diskutiert. Hier ein Überblick:

 

Die bewusste Zielvorgabe ist bei der Bewältigung des Methode-ES-Bewusstwanderzykluses überaus wichtig! Du erinnerst dich sicher an den Beginn dieser Rückkopplungsschule. Die Lebenszielvorgabe ist die Basis deiner Überprüfung & Aussöhnung deiner unmittelbar vorgehaltenen, bzw. zurückgekoppelten Gedanken. Die Lebenszielvorgabe ist also entscheidend für die Art und Weise deiner Aussöhnaktionen und somit für die Richtung deines Schrittes der Aussöhnung, entscheidend für den Verlauf deines weiteren Lebensweges!

 

Es ergibt sich unterm Strich aller Erfahrungen folgendes höchste, momentane (nachhaltige) Lebensziel:

 

DAS HÖCHSTE, MOMENTANE LEBENSZIEL SOLLTE DER WEG SEIN & DER WEG SOLLTE DAS HÖCHSTE, MOMENTANE LEBENSZIEL SEIN.

 

Damit sind wir bei einem wesentlichen Punkt der Ausbildung und denm Kern dieses Buchbandes. Die Erfindung, die Entdeckung ist folgende: Wir ereknnen & erfassen das eine höchste momentane Lebensziel und übertragen es auf die bewussten Rückkopplung & Aussöhnung! Ein simples Meisterstück mit durchgreifender Wirkung:

 

DIE »MOMENTANE LEBENSZIELVORGABE« SOLLTE DANN ALSO ZUNEHMEND DIE FREUDBETONTE, LIEBEVOLLE, BEWUSSTE RÜCKKOPPEL- & AUSÖHNARBEIT SELBST WERDEN & SEIN.

 

AN DIESEM ZIEL GILT ES SICH AB NUN ZU ORIENTIEREN. UNTER DIESEM ZIEL SOLLTEN WIR DIE BEWUSSTE RÜCKKOPPLUNG & AUSSÖHNUNG LEBEN. GENAU DANN ENTFALTET SIE IHRE GANZE KRAFT UND SCHÖNHEIT.

 

Umsetzung & Methodik: Die bewusste Rückkopplung & Aussöhnung momentaner Nervensystemaktivitäten im Alltagsmoment mit Hilfe des Methode-Es-Bewusstwanderzykluses erkennen, bewusst üben und mit der Zeit in den Alltagsmoment übernehmen. Dabei werden über die Jahre drei Stadien der bewussten Rückkopplung & Aussöhnung durchlaufen (siehe auch die Stadien des Bewusstwanderns weiter unten im Buchband). Es gilt also solange die momentanen rational-folgerichtigen, emotional-assoziativen und ganzheitlich-freien Gedanken rückzukoppeln und auszusöhnen (Natürlich erst mühselig, vernünftig & nach bestem Wissen und Gewissen, bald liebevoller... jedoch stehts positiv im Sinn!), bis das Ausbildungsziel tatsächlich bewusst und freiwillig im Alltagsmoment erreicht wird, die bewusste Rückkopplung & Aussöhnung ganzheitlich-frei und lebensleichter geworden ist.

 

Lieber Leser & Liebe Leserin! Ein zentrales Ausbildungsziel & Anliegen wird selbstverstärkend & selbstverständlich eine effektive, freudbetonte, harmonische Ausbildung der drei Funktionsebenen des eigenen Nervensystems sein, namentlich der folgerichtig-rationalen Funktionsebene, der emotional-assoziativen Funktionsebene & der ganzheitlich-freien Funktionsebene sein. Selbstverstärkend, da diese Funktionsebenen im bewussten & harmonischen Zusammenspiel eine wirkungsvolle, lebenswerte, nachhaltige, bewusste, ganzheitlich erfüllende Rückkopplung & Aussöhnung erst ermöglichen und bald wundervoll erleichtern.

Du willst mit Hilfe der bewussten Rückkopplung & Aussöhnung dein ganzheitlich-freies Denken im Alltag fördern. Du willst diese neue Erlebnisdimension des bewussteren Nervensystemeinsatzes erkunden und deren Wirkung und deren Nutzen im Alltag bewusst werden!

Dem solltest du nun freiwillig und ehrlich vor dir selbst zustimmen, sonst solltest du die Ausbildung besser erst einmal jetzt und hier beenden und dich eventuell später noch einmal dieser Frage bewusst stellen.

 

König:

Es ist nun vor diesem »Los geht’s! Oder nicht? - Beispielgedanke« zu beantworten, ob du die bewusste Rückkoppelung & Aussöhnung überhaupt weiter ausüben willst. Willst du oder nicht?

 

Prinz: Na klar, sonst wäre ja jetzt alles für die Katz und ich könnte den Buchband weglegen!

 

König: Richtig. Das sind die Fakten. Also orientieren wir uns ab nun mit unserem »Los geht’s! - Gedanke« am höchsten momentanen Lebensziel des Bewusstwanderns. Und erkennen damit die unmittelbare Notwenigkeit, die Pflicht und Freude der Aussöhnung dieses »Los geht’s! - Beispielgedankens« an.

 

Das Fensterchen ist geöffnet. Los geht’s. Söhnen wir diesen Startgedanken aus, indem wir ab nun bewusster mit dem Methode-ES-Bewusstwanderzyklus im Alltagsmoment arbeiten (AUSSÖHNEN durch Meditation & Handlung, siehe auch Schule der Aussöhnung)...

 

Wir können diesen »Los geht’s! Oder nicht? - Beispielgedanke« also einfach zurücklassen, weil wir ja tatsächlich prima beim Durchstarten und Loswandern sind. Bei vielen Menschen geht das einfach so meditativ. Du suchst einfach nach neuen eigenen, besonders bedeutsamen Gedanken im Moment. Du kannst also ab nun, so wie eben gelernt – WEITERWANDERN & OFFEN, WAHRNEHMEN & RÜCKKOPPELN, ORIENTIEREN & AUSSÖHNEN... und dich so auf deine bewusste natürlich Ausbildungswanderung begeben und dich auf den Methode-ES-Bewusstwanderzyklus einschiessen. Schließlich geht es ab nun um deine besonders bedeutsamen Gedanken in deinem Alltagsmoment und nicht nur um das Lesen anderer, fremder, meiner Gedanken – diese Zeilen hier zum Beispiel. Also erkenne für dich, ob diese Hinweiszeilen besondere Bedeutung für dich und deine Ausbildung haben oder nicht...

 

Also scheinbar nicht. Gut, vielleicht ist dir dieser »Los geht’s! - Beispielgedanke« aber wirklich noch wichtig und er lässt sich nicht so einfach von dir startend & weiterdenkend aussöhnen. Kann sein du beobachtest kritisch lesend und mit etwas Abstand im Gefühl, weil du gerade nicht recht und tatsächlich verstehen kannst, willst, musst... oder auch einfach keine Lust auf das Alleindenken in deinem Alltag hast, oder weil du den Methode-Es-Bewusstwanderzyklus trotz der vergangenen Zeilen noch besser begreifen willst?

 

Ja, wirklich? Gut!

 

Wenn ja:

 

- So kannst du das Buch im Sinne der Ausbildung

erstmal weglegen und diesen Beispielgedanken z.B. aussöhnend überschlafen (AUSSÖHNUNG durch Schlaf, siehe unter Schule der Aussöhnung).Oft vergisst man einfach ganz natürlich im Schlafe & die Sache ist vorerst prima ausgesöhnt. Bekommt der Gedanke doch nochmal Bedeutung, dann wird er dir sicher genau zur rechten Zeit bewusst und du kannst dich dann später nochmals um ihn kümmern. Gute Nacht!...

 

Oder:

 

- Du experimentierst, meditierst, schläfst, wanderst, kochst, spielst, tust und machst und achtest schön fleißig auf die Aussöhnung dieses »Los geht’s! - Gedankens«, wie er sich so verhält, wann du ihn verlierst, wann und wie er wieder mal kommt... versuchst mit dem SMH – AUSSÖHNZYKLUS dein Glück (siehe auch Schule der Aussöhnung)...

 

Danach kannst und solltest du im Sinne der Ausbildung konkret in deinem Leben und deiner Umgebungssituation, mit deinem Nervensystem, deinen eigenen Gedanken und dem Methode-ES-Bewusstwanderzyklus so weiter üben, weitere Erfahrungen mit dem Methode-ES-Bewusstwanderzyklus sammeln...

 

Oder:

 

- Wenn nicht, solltest du dieses Buch weiterlesen und das Rückkoppel-Aussöhnprinzip noch etwas deutlicher erkennen und nachvollziehen lernen).

 

Oder

 

- Tue was du (bewusst) willst...

(ZIELORIENTIERUNG & AUSSÖHNEN Schritt 3)

 

Welche Möglichkeit du nun wählst, ist dir überlassen. Doch du solltest im Sinne der Methode und der Ausbildung, einen dir verständlichen Grund (auch ein emotional-assoziativer Gedanke kann das sein) für deine Entscheidung parat haben. Es kann auch der folgende Gedanke sein: Ich lose und lasse den »Zufall« entscheiden, da ich kein Bedürfnis mehr habe zu entscheiden. Ich lege die Entscheidung zum Weiterlesen in die Hand des Zufalls oder der Momentsituation im Umgebungssystem.

 

- Vielleicht wird ja auch die richtige Entscheidung beim weniger bewussten Weiterlesen und Aussöhnen (Aussöhnen Schritt 3) immer deutlicher!

Beispiel 2: Wasserkocher & »Durst«

- Wir wandern gemütlich und ausgesöhnt, mit offenen Sinnen durch unsere (neue) Wohnung (Weiterwandern, Schritt 1).

 

- Wir achten dabei auf die eigenen folgerichtig-rationalen Gedanken und emotional-assoziativen Gedanken (Hinweisgedanken), die uns automatisch bei diesem bewussten Wohnungsspaziergang kommen und schon hören wir ein Blubberkochgeräusch und kurz darauf ein »Klick« – das Teewasser ist fertig. Nun koppeln wir zum Beispiel den aufkommenden rational-folgerichtigen »Teewasser-Tee-Durst-Gedanken« zurück.

Wir untersuchen diesen »Durst-Gedanke« auf besondere Bedeutung für unser momentanes Ausbildungs- bzw. Lebensziel. Ja, natürlich ist der Gedanke für die Ausbildung von besonderer Bedeutung, denn mein momentanes Lebensziel ist das erlernen der vernünftigen, liebevollen, bewussten Rückkopplung und Aussöhnung.

 

- Wir sollten einen rational-folgerichtigen Gedanke oder einen emotional-assoziativen Gedanken entwickeln, weshalb/ warum/ worin die besondere Bedeutung des »Durst-Gedankens« besteht.

...z.B. weil ich ohne etwas zu trinken nicht genüsslich Aussöhnen und Rückkoppeln kann, oder weil mein Töchterchen vor fünf Minuten gerufen hat: „Bitte, mach mir doch einen Tee – ich habe durst.“ Außerdem habe ich ja auch durst. Und du lieber Prinz?

 

Prinz: Ja ich kann auch einen Tee vertragen.

 

König: Also besondere Gründe genug um nun auszusöhnen.

 

Prinz: Also war das jetzt die Rückkopplung, Schritt 2.

 

König: Genau.

 

- Danach meditieren, tun bzw. handeln wir solange, bis die besondere Bedeutung ausgesöhnt ist und nicht mehr als »Durst-Gedanke« besonders beschäftigt oder nicht mehr besonders auf sich aufmerksam macht und somit im Moment wirksam ausgesöhnt ist. Nun müssen wir zur Aussöhntat schreiten, das Buch aus der Hand legen, den Tee bereiten und dem Töchterchen servieren... so hier meine Zuckerschnute...Willst du Zucker?

 

Prinz: Nein, Danke! Ich söhne meinen »Ich-mags-gern-süss-Gedanke« selbst mit Stevia oder Honig im Tee und im Moment aus.

 

König: Prima. Ich sehe du lernst schnell. So, ich habe jedenfalls nun meinen »Durst-Gedanken« für uns bewusst und liebevoll ausgesöhnt (Aussöhnung, Schritt 3).

 

- Wir wandern gemütlich und ausgesöhnt, mit offenen Sinnen durch unsere (neue) Umgebung... vorbei am Bücherschrank und... genau – noch ein wenig Rückkoppeln-Aussöhnen lernen... (Weiterwandern, Schritt 1).

 

Hinweis: Durchlaufe diesen Methode-ES-Bewusstwanderzyklus so oft du kannst. (Einfach machen und gespannt sein was passiert!) Unternehme z.B. kleine klassische Erlebniswanderungen und durchlaufe dabei den Methode-ES-Bewusstwanderzyklus. Beobachte die Auswirkungen deiner tatsächlichen Aussöhnungstaten auf deine Körpereinheit und deine Umgebung! Versuche effektiver beim bewussten Rückkoppeln und Aussöhnen zu werden, d.h. oft einfach liebevoller rückzukoppeln und auszusöhnen.

Ob beim Sex, beim Essen und Trinken, in der Unterhaltung, bei der Arbeit, im Urlaub... überall ist bewusste Rückkopplung und Aussöhnung rational/ emotional/ und zunehmend ganzheitlich-frei denkend möglich! Wenn du deiner bewussten Rückkopplung und Aussöhnung im Traum gewahr wirst und dich selbstbewusst wecken kannst, dann bist du sicher nicht weit vom Ausbildungsziel entfernt. Dieser Hinweis soll kein Scherz sein. Außergewöhnliches wird für den geübten Bewusstwanderer zur wunderbaren Normalität.

Indem du das Rückkoppel- und Aussöhnprinzip selbstbewusst anwendest beginnst du deine unbewusste bzw. halbbewusste Wahrnehmungs-, Denk- bzw. Lebensweise im Alltagsmoment zu verlassen. Wenn du bewusst und betont rational-folgerichtig rückkoppelst und aussöhnst, dann entwickelst du automatisch deine bewusste folgerichtig-rationale Wahrnehmungs-, Denk- bzw. Lebensweise im Alltagsmoment. Deine bewusste emotional-assoziative Wahrnehmungs-, Denk- bzw. Lebensweise des Menschen im Alltagsmoment förderst und entwickelst du durch betonte emotional-assoziative Rückkopplung und Aussöhnung. Die bewusste ganzheitlich-freie Wahrnehmungs-, Denk- bzw. Lebensweise des Menschen im Alltagsmoment förderst du dann später durch bewussten und zunehmend gleichberechtigten Einsatz deiner drei geistigen Werkzeuge bzw. durch bewussten Einsatz deines Metawerkzeugs bei der bewussten Rückkopplung und Aussöhnung.

Sich mit der Hilfe des RW’s und MW’s bewusst rückkoppeln

Du kannst folgerichtig-rational denken, meditieren, handeln und kommunizieren, indem du deine Sinneseindrücke, deine aktiven, neuronalen Wirkeinheiten, deine Gedanken, ihren Inhalt, ihre Wirkung – indem du Umgebungsveränderungen und letztlich Nervensystemveränderungen als solche bewusst rational-folgerichtig rückkoppelst.

In diesem Sinne startet das bewusste rational-folgerichtige Bewusstwandern immer dem Augenblick, dem Moment, dem Sinneseindruck, im Moment der Wahrnehmung, folgt während der Rückkoppelung dem Moment, verzögert, bekommt einen Reaktions-, Meditations- und Nachdenkaspekt, ist ein »hinterherdenken«, ein sich zurückhalten und einen vernünftigen rational-folgerichtigen Standpunkt beziehen, ist in diesem Sinne eine rational-folgerichtige Meditation (bewusst Nachdenken). Du musst erst aktive neuronale Wirkeinheiten rückkoppeln, um ihnen bewusst zu werden, du musst sie aus sich selbst herauszuführen. Das dauert eine gewisse Zeit, einen Moment, manchmal dauert es Jahre.

Die bewusste Aussöhnungstat bringt dich wieder in den Moment zurück, sie entlässt dich letztlich wieder in den unmittelbaren Lebensmoment. Noch genauer betrachtet entführt dich die bewusste rational-folgerichtige Rückkopplung immer in deine innere rational-folgerichtige Erlebnis- und Vorstellungswelt bzw. Vielfalt, in dein rational-folgerichtiges Innerland. Der Lebensmoment findet sich dann in der folgerichtig-rationalen Meditation bzw. im rational-folgerichtigen Gedanken(gang). In diesem rational-folgerichtigen Innerland wandert dein Bewusstsein bei der rational-folgerichtigen Rückkopplung.

Über die bewusste Aussöhntat solltest du wieder ganzheitlicher ausgesöhnt und freier im Moment in deinem Innerland bzw. letztlich wieder in der Umgebungssituation »landen«. Je effektiver du emotional-assoziativ rückkoppeln lernst, um so »sanfter« und kürzer wird diese »Entführung« aus dem Umgebungssystemmoment während der Rückkopplung werden. Unbewusst ist das ebenso. Unbewusst liebevoll und verspielt rückkoppelnde und aussöhnende Menschen sind »näher am Moment«, können Dinge fast gleichzeitig tun, sind in lebendigen Gesprächen weniger genervt, wenn alles »durcheinander erzählt«.

Das ist nicht zuletzt auch von deiner kleinen Metawerkzeugumschaltarbeit (Umschaltarbeit, »kleine Loslösung«) beim Rückkoppeln abhängig. Willst du dich dem unmittelbaren Augenblick bewusst rational-folgerichtig denkend nähern, bleibt dir nur ein sehr schnelles, möglichst effektives rational-folgerichtiges Rückkoppeln. Das ist gleichzusetzen mit intensiver, kleiner MW-Umschaltarbeit.

Dies benötigt jedoch Zuwendung, Übung, Sicherheit und Vertrauen. Versuchst du also die bewusste rational-folgerichtige (RW-betonte) Annäherung an den Augenblick, wirst du zumindest in Situationen voller Vielfalt und Veränderung oder in komplexen und dynamischen Beziehungen und Alltagssituationen an deine rational-folgerichtige Rückkopplungs- & Denkgrenze stoßen.

Hier kannst du dir dann die große Metawerkzeugumschaltarbeit (vom rational-folgerichtigen Denken zum emotional-assoziativen Denken umschalten bzw. die »große Loslösung«) zu Nutze machen und auf deine Emotionalwerkzeugarbeit bzw. auf die emotional-assoziativ betonte Rückkopplung umschalten.

Sich mit der Hilfe des EW’s und MW’s bewusst rückkoppeln

Du kannst emotional-assoziativ denken, meditieren, handeln und kommunizieren, indem du deine Sinneseindrücke, deine aktiven, neuronalen Wirkeinheiten, deine Gedanken, ihren Inhalt, ihre Wirkung – indem du Umgebungsveränderungen und letztlich Nervensystemveränderungen als solche bewusst emotional-assoziativ rückkoppelst.

In diesem Sinne startet das bewusste emotional-assoziative Bewusstwandern immer im Augenblick, dem Moment, dem Sinneseindruck, folgt während der Rückkoppelung dem Moment, verzögert, bekommt einen Reaktions-, Meditations- und Nachdenkaspekt, ist ein »hinterherfühlen«, ein sich zurückhalten und einen vernünftigen emotional-assoziativen (liebevollen) Standpunkt beziehen, ist in diesem Sinne eine emotional-assoziativ Meditation (bewusst Nachfühlen). Du musst erst aktive neuronale Wirkeinheiten rückkoppeln, um ihnen bewusst zu werden, das dauert eine gewisse Zeit, einen Moment, manchmal dauert es Jahre.

Die bewusste Aussöhnungstat bringt dich wieder in den Moment zurück, sie entlässt dich letztlich wieder in den unmittelbaren Lebensmoment. Noch genauer betrachtet entführt dich die bewusste emotional-assoziative Rückkopplung immer in deine innere emotional-assoziative Erlebnis- und Vorstellungswelt bzw. Vielfalt, in dein emotional-assoziatives Innerland. Der Lebensmoment findet sich dann in der emotional-assoziativen Meditation bzw. in der emotional-assoziativen (Ein)Stimmung. Hier ist dein Bewusstsein bei der emotional-assoziativen Rückkopplung. Über die bewusste Aussöhntat solltest du wieder ganzheitlicher ausgesöhnt und freier im Moment in deinem Innerland bzw. letztlich wieder in der Umgebungssituation »landen«.

Je effektiver du MW-betont rückkoppeln lernst, umso momentaner wird deine Rückkopplung werden. Unbewusst ist das ebenso. Freie, glückliche, orgastisch, ekstatisch verspielt, gelassen rückkoppelnde und aussöhnende Menschen sind »im Moment«, können Dinge gleichzeitig tun, sind in lebendigen Gesprächen weniger genervt, oder emotional gestresst, sind mitten drin und lebendig agierend und doch situationstragend, auch wenn »alles Mögliche« passiert. Manchmal sitzen sie unbemerkt in einer Ecke. Oder denke an einen Musiker in lebendiger, ganzheitlich-freier Verbindung mit seinem Instrument und der Konzertsituation. Dies benötigt Loslösung, sich öffnende Liebe, Übung, Sicherheit und Vertrauen, Grundfreude im und am inneren und äußeren Lebens- und Musiziermoment.

Versuchst du also die bewusste emotional-assoziative (EW-betonte) Annäherung an den Augenblick, wirst du zumindest in Situationen voller Vielfalt und Veränderung oder in überaus komplexen, dynamischen bzw. existentiell bedeutsamen Beziehungen und mit deiner Alltagsumgebung an deine emotional-assoziative Rückkopplungs- & Denkgrenze stoßen.

Mit der bewussten MW-betonten Rückkoppelarbeit kannst du bald auch diese Denkgrenze überwinden.

 

Hinweis zur MW-betonten Rückkoppelung: Liebe ist der letzte Schleier vor der freiwilligen, bewussten, lebendigen Ganzheit von Innenwelt und Umgebungssystem im Moment. Dir bleibt nichts anderes übrig als irgendwann »besonders gewiss und verspielt« zu vertrauen.

Du lässt es in gewisser Weise aus deinem »tiefen Rückkopplungsempfinden«, einer bewussten Liebe heraus und unter bewusstem Einsatzes deines MW zunehmend ganzheitlich-freier laufen. Bald entdeckst du deine ersten ganzheitlich-freien Rückkopplungsmomente... beginnst an dein bewusstes, liebevolles, wirkungsvolles, ganzheitlich-freies Rückkoppeln und Aussöhnen »zu glauben«. Was das im Hinblick auf das Alltagsleben bedeutet, dazu später mehr. Es ist ein »bewusstes, aktives Loslassen«.

Du benutzt das MW bewusst und besonders wenn es irgendwo klemmt. Das bewusste ganzheitlich-freie Rückkoppeln-Aussöhnen führt zu einer körperlich nachvollziehbaren, tiefergreifenden Ganzheitlichkeit und zur bewussten Verschmelzung mit dem Erlebnisaugenblick. Genau so verschmelzen die ganzheitlich-freie innerliche und äußerliche Aussöhntat miteinander im Aussöhnungsmoment. Rückkopplung und Aussöhnung verschmelzen im Moment. Es wird möglich, dass deine ganzheitlich-freien Gedanken auch in deiner Umgebung sehr unmittelbar wirksam werden.

 

Das ganzheitlich-frei Rückkoppeln und auch das emotional-assoziative Rückkoppeln übersteigt die folgerichtig-rationale Rückkoppelarbeit und muss sich daher auch einer vollständigen folgerichtig-rationalen Darstellung entziehen.

 

Dir bleibt nichts anderes übrig, als einfach mit der bewussten Rückkoppel- & Aussöhnpraxis zu beginnen.

 

Dies gilt auch für alle Menschen, welche die bewusste Rückkopplung und Aussöhnung »erforschen« wollen bzw. sich seriös, ernsthaft, vernünftig und effektiv mit den damit in Zusammenhang stehenden außergewöhnlichen Erfahrungen... wissenschaftlich (rational-folgerichtig befassen wollen).

 

Du solltest ab nun deine momentanen folgerichtig-rationalen Gedanken und deine momentanen emotional-assoziativen Gedanken bewusst rückkoppeln & aussöhnen!