DAS BEWUSSTWANDERN-PROJEKT:    rational    emotional    ganzheitlich   

S. 141 - 146 Die Genussdrogenleitern

Die Genussdrogenleitern

Die in Folgendem vorgestellten Genussdrogenleitern können dir nun bei deinen Wanderungen helfen deine derzeitige, langjährige Genussdrogenstufe geschmeidiger zu verlassen und zur traditionellen Genussdrogengrundausstattung (siehe Stufe 1-3) überzugehen, mit der du dann deine zukünftigen Genussdrogenwanderungen unternimmst. Von Genussdrogenstufe 1-3 aus kannst du dann das volle Genusspotential der Genussdrogen höherer Genussdrogenstufen auf dich wirken lassen.

 

Als Bewusstwanderer solltest du von Genussdrogenstufe 1-3 »abhängig« sein.

 

So kannst du besser abschätzen welche Suchtpotentiale und Risikopotentiale jüngere Genussdrogen in sich tragen. Bitte beachte die Angaben der Genussdrogenhäufigkeit pro Monat!

So kannst du dich besonders unbelastet und mit klarem Bewusstsein, also ganz geschmeidig ohne Mangelerscheinungen durch die Welt der Vielfalt bewegen und auf deinen kleinen klassischen Erlebniswanderungen hier und da »naschen«.

So kannst du verhindern, dass du unbemerkt abhängig wirst, weil du denkst, du wanderst von Genussdroge zu Genussdroge, jedoch immer nur innerhalb der gleichen Genussdrogenstufe bzw. zwischen Genussdrogen ähnlicher Wirkung oder mit ähnlichem Risikopotential.

Allgemeine Genussdrogenleiter der einfachen Stoffwechselgenussdrogen

Abkürzungen:

gek. – gekocht

ged. – gedünstet

gew. – gewürzt

gep. – gepökelt

ger. – geräuchert

geb. – gebraten

geg. – gegrillt

frit. – frittiert

B – Achtung bewusstseinsverändernde Genussdrogen

S – Ausgleichsschlaf bzw. Ausgleichssport empfohlen

 

Erste Stufe: Genussdrogen nahe der positiven Genussdrogennull

Für den Menschen überlebenswichtige Genussdrogen

Genusshäufigkeit: ständig bzw. je nach Gefühl und Bedarf

  • Atemluft, Licht

  • Quell-, Mineralwasser

 

Zweite Stufe: Genussdrogen Grundausstattung

ungewürzt/ roh/ getrennt aufgenommene Genussdrogen

Genusshäufigkeit: ständig, je nach Hungergefühl und Bedarf

  • Säfte,

  • Wildobst und Gemüse,

  • Samen, Nüsse,

  • Zuchtobst und Gemüse,

  • Pflanzliche, tierische Fette / Öle,

  • Wildfisch, Eier, Wildfleisch;

 

Dritte Stufe: Genussdrogen mit mäßigem Gesundheitsrisiko (S)

mäßig gewürzt/ erhitzt/ gemischt aufgenommene Genussdrogen

Genusshäufigkeit: 8 –16 (pro Monat)

  • Teekräuteraufgüsse,

  • Säfte erh. bzw. mit Zuckerzusätzen,

  • Gemüse, Obst ged.,

  • Samen, Nüsse, Haferflocken,

  • Honig, Milchprodukte,

  • Fisch/Fleisch ged.;

 

Vierte Stufe: Genussdrogen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko (S!)

gewürzt/ erhitzt/ gebacken/ gemischt aufgenommene Genussdrogen; Genusshäufigkeit: 4 – 8 (pro Monat)

  • Fleisch, Fisch, Ei ged. (B),

  • Getreideprodukte,

  • Backwerk, Brot, Bötchen,

  • Marmeladen,

  • Fleisch-, Fischprodukte gew. / gep. / ger. (B),

  • Kuchen, Torte (B);

 

Fünfte Stufe: Genussdrogen mit hohem Gesundheitsrisiko (S!!)

stark gewürzt/ erhitzt/ gebraten/ frittiert aufgenommene Genussdrogen; Genusshäufigkeit: 2 – 4 (pro Monat)

  • Zuckerwerk, Süßigkeiten (B),

  • Gemüse- , Getreide- , Fleischprod. geb. / gek. / frit. (B),

  • teein-, koffein-, kolahaltige Prod. (B!),

  • THC-Prod. gekaut, verbacken (B!!);

 

Sechste Stufe: Genussdrogen mit extrem hohen Gesundheitsrisiko (S!!!); hochwirksame Stoffwechseldrogen oder Chemikalien.

Genusshäufigkeit: 0, 2 – 2 (pro Monat)

  • THC-Prod. geraucht (B!!),

  • halluzinogene Pilze (B!!!),

  • Tabakpfl. gekaut (B!),

  • Tabakpfl. geraucht (B!) & alkoholhaltige Prod. (B – B!!!);

 

Siebende Stufe: Genussdrogen nahe der negativen Genussdrogennull; Für den Durchschnittsmenschen ungenießbare oder tödlich wirkende Genussdrogen; Genusshäufigkeit: 0

  • chemische, bzw. harte Drogen,

  • ungenießbare Pflanzen, Tiere,

  • Materialien und Chemikalien,

  • tödlich wirkende Pflanzenteile, Tiere,

  • Materialien, Giftstoffe, Chemikalien;

Erläuterungen zu den Genussdrogenleitern

Die Genussdrogenleitern (also auch die der Situationsgenussdrogen, siehe weiter unten) sind als Empfehlungen und Hilfsmittel zu verstehen. Obgleich die Drogenleitern vom Autor in der Alltagspraxis über Jahre ausprobiert und entwickelt wurden, übernimmt der Autor keinerlei Garantien oder Verantwortungen dem Leser gegenüber.

Eine Genussdrogenleiter besteht aus sieben Stufen, welche jeweils eine neue Genuss- und Wirkungsqualität in sich bergen. Grundsätzlich jedoch sind die Genussdrogenstufe gleichberechtigt zu betrachten. Besser oder schlechter gibt es nur, wenn du ein bestimmtes Ziel verfolgst. Ist es dein Ziel, möglichst leidfrei und zügig deine Ausbildungswanderung zu absolvieren und dauerhaft verdrussfrei zu leben, dann empfiehlt es sich, die Genussdrogen der vierten, fünften und sechsten Stufe weitgehend zu meiden bzw. mit Respekt im Rahmen der kleinen klassischen Erlebniswanderungen kennen zulernen und danach wieder konsequent zu verlassen. Die Genussdrogen der siebenden Genussdrogenstufe, sind im Sinne der Ausbildung völlig zu meiden.

Dauerhaft ganzheitlich-freies Denken ist nur auf Drogenstufe 1-3 möglich (Erfahrungswert des Autors)!

Aus dem Blickwinkel der Ausbildung ist auch die »positiv Genussdrogennull« bzw. die »negative Genussdrogennull« am Anfang und am Ende der Genussdrogenleiter zu verstehen. Die Genussdrogennull bzw. der Wüstenstil wird weiter unten erläutert.

Die Einteilung ist nicht überzubewerten, sie fußt jedoch auf wesentliche Erfahrungen in der Ausbildungspraxis. Diese Erfahrungen stimmen im Hinblick auf die Ausbildungspraxis mit den Erfahrungen bzw. Überlieferungen der Menschen in den letzten Jahrtausenden weitgehend überein und lassen sich heute auch stoffwechselphysiologisch, neurobiologisch bzw. verhaltensbiologisch begründen.

Der S-Hinweis (Schlaf- und Sporthinweis) zeigt dir, dass die Verbindung mit der jeweiligen Genussdroge über kurz oder lang einen erhöhten Schlaf- und Bewegungsbedarf mit sich bringt, willst du grobe Gesundheitsschäden vermeiden bzw. deine Körpereinheit stoffwechseltechnisch bei der Genussdrogenverarbeitung und Ausscheidung unterstützen. Mit jeder Genussdrogenstufe oberhalb und unterhalb Stufe 2 steigt im auch der Trinkwasserbedarf, um Giftstoffe in Lösung zu halten bzw. deren Ausscheidung zu ermöglichen.

Die Angaben der Genusshäufigkeit dienen dir zur Bestimmung deiner derzeitigen Genussdrogenstufe. Sie beziehen sich auf eine so genannte 30-40-Tage-Drogenperiode (ca. ein Monat). Sie gilt in der Kleinen Genussdrogenschule als Standartgröße. Sie gründet sich auf der praktischen Erfahrung, dass jeder normalgesunde Mensch im Laufe dieser Zeit seine größtmögliche Genussfähigkeit wiedererlangen kann, sofern er sich nur mit Hilfe der Stoffwechseldrogen der Drogenstufe 1 verbindet (klassische 40-Tage-Faust mit Wasser und Atemluft).

Die Genussdrogenhäufigkeit der jeweiligen Genussdrogenstufen geben an, wie oft du dich mit Genussdrogen der jeweiligen Genussdrogenstufe innerhalb einer Drogenperiode verbinden kannst, um noch nicht als »genussdrogenstufenabhängig« zu gelten. Die Angaben beziehen sich auf die herkömmliche bzw. »alltagsnormale« Dosierung der jeweiligen Genussdroge.

Die Angaben zur Häufigkeit der Genussdrogeneinnahme können dir auch für die Feststellung deiner derzeitigen Drogenstufe dienen. Dazu gehst du von der siebenden Stufe bis zur ersten und überlegst wie oft du dich in den letzten ca. 40 Tagen mit Genussdrogen der entsprechenden Genussdrogenstufe verbunden hast. Ist die Zahl kleiner als die Angabe in Klammern, gehst du zur nächst tieferen Drogenstufe. Ist sie gleich oder größer, hast du deine Genussdrogenstufe ermittelt von der du in letzter Zeit »abhängig« bist.

Befindest du dich länger als 10 Drogenperioden (ca. 10-12 Monate) auf einer Stufe, musst du damit rechnen, dass du »Drogenstufenssüchtig« bist. Befindest du dich 50 Drogenperioden (ca. 4-5 Jahre) auf einer Stufe, dann bist du mit einiger Gewissheit »Drogenstufensüchtig«. Das ist kein Trauerspiel und sollte nur deiner bewussten Einordnung dienen, denn selbst der positive Drogennullguru ist »süchtig« nach Atemluft, Wasser und Licht. Höchstwahrscheinlich tendierst du am Anfang der Ausbildung zwischen der dritten und der sechsten Drogenstufe.

 

Für eine leidfreie, nachhaltige und effektive Ausbildung und ein gesundes, langes Leben empfiehlt es sich, die Ausbildung und das Leben danach überwiegend auf der ersten, zweiten (und dritten) Drogenstufe zu geniessen.

 

Versuche dabei pro Drogenperiode möglichst im Rahmen der angegebenen Genusshäufigkeiten der jeweiligen Stufe zu bleiben. Die Angaben helfen dir auf deiner Ausbildungswanderung auch dein Sucht- und Gesundheitsrisiko abzuschätzen. Bist du innerhalb einer Drogenperiode häufiger in Genussdrogenkontakt gekommen als angegeben, besteht ein erhöhtes Risiko. Um nun auf eine andere Drogenstufe zu gelangen, gibt es zwei Methoden:

Methode Fasten,

Methode Wandern.

Bevor dir diese beiden Methoden kurz dargelegt werden, findest du hier die Genussdrogenleiter der Situationsgenussdrogen (komplexe Genussdrogen).

Genussdrogenleiter der komplexen Genussdrogen

Du kannst nach dem 7-Stufenprinzip auch deine persönlichen Genussdrogenleitern mit persönlichen komplexen Genussdrogen (bzw. Situationsgenussdrogen) zusammenstellen. Die Hemerobie gibt allgemein den Grad menschlicher Beeinflussung an. Auf die Situationsgenussdrogen angewandt bedeutet:

  • ahemerob: nicht menschlich beeinflusste Situationen oder Genussdrogen

  • oligohemerob: wenig menschlich beeinflusste Situationen oder Genussdrogen

  • mesohemerob: menschlich beeinflusste Situationen oder Genussdrogen

  • metahemerob: stark menschlich beeinflusste Situationen oder Genussdrogen

  • hemerob: künstliche Situationen oder Genussdrogen.

 

Abkürzungen:

sit. – Situationen

nat. – natürlich

S – Stille, Schlaf, Sport als Ausgleich empfohlen

 

Erste Stufe: Situationsdrogen nahe der positiven Genussdrogennull / Grundbedarf; ahemerobe – oligohemerobe Situationsdrogen, Mitmenschen 0 – 20; Genusshäufigkeit: ständig bzw. je nach Gefühl und Bedarf

  • Stille / Schlaf / Ruhesit. / Exkretionssit.,

  • Ganzheitliches Fasten;

 

Zweite Stufe: Genussdrogen Grundbedarf

oligohemerobe Situationsdrogen, Mitmenschen 1 – 20

Genusshäufigkeit: ständig bzw. je nach Gefühl und Bedarf

  • Wildwanderung / Wildmahlzeit,

  • Körperpflegesituationen,

  • nat. Körperkontaktsit. / Sex,

  • Fortpflanzungssit. / Nachwuchsbetreuung,

  • Spiel / Feier / Kommunikationssit. mit Freunden,

 

Dritte Stufe: Situationsdrogen mit mäßigem Gesundheitsrisiko (S)

mesohemerobe Situationsdrogen, Mitmenschen 1 – 20

Genusshäufigkeit: 8 – 16 (pro Monat)

  • Fuss- und Radwanderungen,

  • Mahlzeiten mit befreundeten Mitmenschen,

  • Freiluftsportsit.,

  • freiwillige bzw. selbstständige Arbeit,

  • kleinere öffentl. Feier-,

  • Kult- und Religionssit. mit ökumenischem Charakter;

 

Vierte Stufe: Situationsdrogen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko (S!); mesohemerobe Situationsdrogen, Mitmenschen 0 – viele

Genusshäufigkeit: 4 – 8 (pro Monat)

  • herkömmliche Festlichkeiten, Bekanntenkreis,

  • größere Partys und Festlichkeiten,

  • Hallensportsituationen,

  • Arbeitssit. / Schichtarbeit mit leichtem Zwangscharakter,

  • Bus- und Zugreisen,

  • Autofahrten, regional,

  • größere öffentl. Feier-,

  • Kult-, Religionsit. mit ökumenischem Charakter;

 

Fünfte Stufe: Situationsdrogen mit hohem Gesundheitsrisiko (S!!)

megahemerobe Situationsdrogen, Mitmenschen 0 – viele

Genusshäufigkeit: 2 – 0 (pro Monat)

  • Grillparty,

  • Freiluft Massenveranstaltungen,

  • Arbeitssit. / Schichtarbeit mit Zwangscharakter,

  • Langstreckenautofahrten,

  • Feier-, Kult-, Religionssit. mit nichtökum. Charakter;

 

Sechste Stufe: Situationsdrogen mit extremen Gesundheitsrisiko (S!!!); hemerobe Genusssituationen, Mitmenschen 0 – viele

Genusshäufigkeit: 1 – 0 (pro Monat)

  • virtuelle Umgebungssituationen,

  • klassisches Besäufnis,

  • leistungssportliche Wettkampfsituationen,

  • Massenveranstaltungen in geschlossen Räumen,

  • Drogensession (natürliche Drogen),

  • Flugreisen,

  • Schwerstarbeitssituationen,

  • symbolischer Kannibalismus usw.;

 

Siebende Stufe: Situationsdrogen nahe der negativen Genussdrogennull; offen gewalttätige bis lebensgefährliche Sit., Mitmenschen 0 – viele; Genusshäufigkeit: 0 (pro Monat)

  • Extremsportsituationen, Zwangsarbeitssituationen,

  • Drogensession (harte, chemische Drogen),

  • Selbstverstümmelung , Suizidsituationen,

  • Gewaltsituationen, Menschenverstümmelung, Opferungen,

  • Folter, Kannibalismus, Kriegssituationen;

Das Fasten

Fasten bedeutet, die Verbindung mit den Genussdrogen der oberen Stufe relativ plötzlich und konsequent zu lösen, auf sie im Rahmen der angegebenen Genusshäufigkeiten zu verzichten und sich überwiegend mit Genussdrogen der niederen Stufe(n) zu verbinden. Bei dieser Methode gilt es Anfangs ein so genanntes Drogenloch zu überwinden, in das du natürlich wieder fallen kannst. Das Drogenloch wirkt auf dich in seinem vollen Ausmaß, ein Nachteil dieser Methode. Der Vorteil: Relativ schnell verschwindet dieses Drogenloch bzw. die Abhängigkeitserscheinungen und du hast schnell einen neuen Genuss mit den Genussdrogen der unteren Stufe gefunden. Fasten kann also eine schnelle und effektive Methode sein, von Genussdrogenstufe zu Genussdrogenstufe zu kommen, wenn du Spaß daran hast oder du aus gesundheitlichen Gründen dazu gezwungen bist.

Es gibt heute genügend hilfreiche Literatur, mit der du dich über einige wesentliche Dinge des Fastens informieren kannst, denn auch Fasten ist eine Situationsdroge, mit der du dich aus Gründen der Verdrussvermeidung vorher folgerichtig-rational beschäftigen solltest.

Das Wandern

Die Methode der kleinen Schritte und verspielten Veränderungen. Dazu reduzierst du die Anzahl der Genussdrogeneinnahmen deiner Stufe langsam auf die empfohlene Genusshäufigkeit der jeweiligen Genussdrogenstufe. Du verzichtest also nicht völlig. Für jede eingesparte Genussdrogeneinnahme der oberen Stufe suchst du dir in einer unteren Stufe eine andere Genussdroge nach deinem Geschmacke. So verschiebst du deinen Hauptdrogenkonsum langsam in eine der unteren Stufen.

Das kannst du im Sinne der Ausbildung solange tun, bis du auf »Stufe 2« gelandet bist – schön verspielt, eins nach dem anderen. Die Wanderweisheiten gelten also auch hier. Den Sprung von einer Genussdrogenstufe zur anderen wirst du so geschmeidig überwinden können. Wie eine Genießerschnecke kannst du schön weich und lieb zu dir selbst, von einer Stufe zur anderen genießen. Lass dir dabei von Stufe zu Stufe 1-5 Drogenperioden Zeit oder deinetwegen ein ganzes Jahr.

So vermeidest du Mangelerscheinungen und größere Genussdrogenlöcher und krasse Probleme mit Freunden und Verwandten, denn die müssen sich ja auch erst an deine neue Genussdrogenstufe gewöhnen! Am besten du sagst gar nichts, sondern tust nur Schritt für Schritt und oft wird die schleichende Veränderung den meisten gar nicht so bewusst. Hier gilt besonders: Lieb wandert weiter!

Der Vorteil liegt auf der Hand, das Drogenloch wird allmählich überwunden. Der Nachteil auch, denn du musst viele Schritte tun, um das Drogenloch zu überwinden. Gestalte sie dir also entsprechend einfach und bewahre dir deine Ausdauer und du wirst keine Probleme haben.

Das Wandern bzw. Wechseln in eine höhere Genussdrogenstufe geht einfach. Bist du »Stufe-2-Geniesser«, dann wirst du merken, dass Stufensprünge über mehr als zwei Genussstufen relativ heftig sind.

Auf Stufe 2 wird dir erst die enorme Wirkung und das ganze Genuss- und Verdrusspotential anderer Stoffwechselgenussdrogen deutlich.

Die Sensibilität und Genussfähigkeit eines »Stufe-2-Geniessers« ist ein enormer Ausbildungsbeschleuniger auf dem zweiten und dritten Ausbildungsabschnitt durch die Vielfalt und hin zum ganzheitlich-freien Denken.

Die allgemeinen Genussdrogenleitern sind in erster Linie für die Ausbildung entwickelt und es empfiehlt sich, dass du dir auf deren Grundlage deine eigenen Genussdrogenleitern zusammenbaust, in dem du ganz konkrete Produkte bzw. Alltagssituationen in die oben vorgestellten und doch sehr allgemein ausformulierten Drogenleitern und ihre Stufen einsortierst. Erst dann bleibt die jeweilige Genussdrogenstufe für dich alltagskonkret (z.B. beim Einkaufen).

Wenn du denkst, dass du auch mit Pommes, Eisbein, drei Bierchen und TV deine Ausbildung absolvierst, dann mach doch einfach die Probe...