DAS BEWUSSTWANDERN-PROJEKT:    rational    emotional    ganzheitlich   

S. 129 - 130 C. Die Genussdrogenschule & der Wüstenstil, Definitionen

C. Die Genussdrogenschule und der Wüstenstil

Da auf weiten Strecken der Ausbildung der »Wohlfühlaspekt« für den Ausbildungserfolg wichtig ist, (Babys und Kinder lernen verspielt auch am besten in der »Wohlfühlatmosphäre« der Eltern) hat sich diese kleine Genussdrogenschule aus der Praxis heraus entwickelt. Geniessen = den Dingen Aufmerksamkeit schenken und als positiv erleben. Beim Bewusstwandern wirst du dich in der Vielfalt und Veränderung deiner Umgebung ebenso wohlfühlen müssen wie dürfen. Was du jetzt noch nicht kannst, kannst du erlernen. Im Sinne einer lebenswerten, sicheren, individuellen und effektiven, bewussten Ausbildung hat sich folgende Herangehensweise an die Umgebung bzw. an die verschiedenen Wirkeinheiten bestens bewährt:

Grundlagen & Genussdrogendefinition

Also ganz allgemein: Jede Wirkeinheit mit der sich deine Körpereinheit verbinden kann gilt als Genussdroge. Wirkeinheiten mit denen du dich nicht bewusst verbinden kannst zählen nicht als Genussdroge im Sinne der kleinen Genussdrogenschule. Sie hat sich sozusagen bewusstes Genießen, Vereinen und Zusammenwirken auf die Fahnen geschrieben. Du bist also aus der Sicht dieser Genussdrogenschule ständig und immer von Genussdrogen umgeben!

Es ist günstig die Vielfalt der Genussdrogen folgerichtig-rational in zwei Gruppen einzuteilen. Es gibt demnach einfache Genussdrogen und komplexe Genussdrogen.

Von den Elementen und Molekülen... der Atemluft bis zu den Nahrungsmitteln und weiter zu den Genussmitteln... und den Dingen des täglichen Bedarfs... (einfache Genussdrogen), aber auch vom Kurzschlaf oder den Beischlaf... bis zur Arbeitssituation oder aber ein Kneipenbesuch... eine Geburt, ein Skitourentag, ein Festessen, Gespräche, das Lesen eines Buches, das Draussenschlafen, ein Sonnenbad, ein Mittagsschläfchen... (komplexe bzw. situative Genussdrogen), all diese Dinge, Situationen bzw. Wirkeinheiten, diese einfachen und komplexen bzw. situativen Genussdrogen bilden die Gesamtheit der Genussdrogen.

Auf dieser Vorstellung baut sich die kleine Genussdrogenschule auf. Die kleine Genussdrogenschule berücksichtigt im ganzheitlichen Sinne »neuronale sowie stoffliche Wirkeinheiten/ Nahrungsmittel/ Genussdrogen« gleichermaßen, denn beide wirken zusammen auf deine Körpereinheit ein und können für ein ganzheitliches Genusserlebnis von Bedeutung sein.

Also, jede bekannte Situation, jedes Nahrungsmittel, jedes Genussmittel, jede herkömmliche Droge, jeder Umweltreiz, jeder Stoff, der von deiner Körpereinheit bewusst aufgenommen wird oder mit dem du dich verbinden kannst, ist im Sinne der kleinen Genussdrogenschule eine Genussdroge. Jede Genussdroge hat zwei Seiten:

 

Jede Genussdroge hat folgerichtig-rational betrachtet Wohlfühl- oder Genussaspekte bzw. bringt praktische Vorteile für die Erreichung deiner Ziele, wenn du dich mit ihr verbindest. Jede Genussdroge hat gleichzeitig auch Leid- oder Kompromissaspekte bzw. bringt Nachteile mit sich, weil sie dich zumindest länger oder kürzer von der bewussten Verbindung mit anderen Genussdrogen der Vielfalt abhält.

 

Da dich Genussdrogen durch die Verbindung mit ihnen gleichzeitig »befreien und abhängig« machen, sind Genussdrogen weder gut noch schlecht. Alle Genussdrogen sind gleichberechtigt. Aus der Sicht des menschlichen Lebens sind Genussdrogen Mittel zum Leben und Sargnagel zugleich! Sie können die überaus wichtige Aufmerksamkeit bewahren oder aber ablenken und dich zerstreuen. Einseitiger »Genussdrogenkonsum« und die Dosis macht das Gift bzw. den Verdruss!

Sieh dein Leben und deine Ernährung einfach aus der Genussperspektive. Wenn du zu lange auf einer Genussdroge »abgehst« verkürzt du die Lebenszeit deiner Körpereinheit und beraubst dich abendrein zu Lebzeiten anderer bewusster Drogengenüsse! Genuss ist nur mit Hilfe deines Nervensystems und deiner Sinnesorgane möglich. Genuss ist ohne deine Körpereinheit und die Genussdrogen selbst nicht erlebbar. Aus diesem trivialen Grund sind aus der Sicht der Genussdrogenschule der Schutz und die Erhaltung des Nervensystems, der Sinnesorgane, der Körpereinheit (Selbstschutz) und der langfristige Erhalt aller Genussdrogen (Schutz der Genussdrogenvielfalt) oberste Genießerpflicht.