DAS BEWUSSTWANDERN-PROJEKT:    rational    emotional    ganzheitlich   

S. 114 - 116 Zusammenfassung zu den drei geistigen Werkzeugen

Zusammenfassung zu deinen drei geistigen Werkzeugen

Du besitzt ein Organ, das Nervensystem heißt und es ist mit deinem Körper zu einer komplexeren Wirkganzheit (Körpereinheit) verbunden. Du bist darüber hinaus stofflich/ energetisch/ funktionell mit deinem Umgebungssystem verbunden.

 

Deine Umgebungswirklichkeit besteht aus einer nicht zu zählenden Anzahl von Wirkeinheiten, die miteinander vielfältig und veränderlich verbunden sind und sich in bestimmten Grenzen vielfältig und veränderlich verbinden können.

Dein Nervensystem besteht aus mehreren Milliarden von Nervenzellen bzw. neuronalen Wirkeinheiten, die miteinander vielfältig und veränderlich verbunden sind und sich in bestimmten Grenzen vielfältig und veränderlich verbinden können.

 

Neben anderen Verbindungs- & Funktionsdimension von Körperzellen (z.B. die hormonelle Verbindungs- & Funktionsdimension) unterscheidet man im Sinne der kleinen lebendigen Wanderschule drei wesentliche, bewusst und natürlich im Alltagsmoment ansteuerbare Verbindungs- & Funktionsdimensionen von Nervenzellen:

 

1. seriell-lineare, elektro-chemische Verbindungs- & Funktionsdimension

2. parallel-netzartig-sphärische, elektro-chemische Verbindungs- & Funktionsdimension

3. globale, elektro-magnetische Verbindungs- & Funktionsdimension

 

Die ersten beiden Verbindungs- & Funktionsdimensionen kommen zustande und existieren, weil sich neuronale Wirkeinheiten über Synapsen und ihre chemischen Botenstoffe miteinander verbinden können. Diese dritte Verbindung- & Funktionsdimension kommt zustande und existiert, weil Nervenzellen elektromagnetische Felder mit ähnlichen Eigenschaften aufbauen bzw. gemeinsam schwingen bzw. elektromagnetisch oszillieren können und so auch auf Distanz ganzheitlich zusammenwirken können. Dir stehen somit drei unterschiedliche »geistige Werkzeuge« zur Verfügung, die Du bei allen anstehenden Alltagsaufgaben und Entscheidungsfindungen bewusst und je nach Anforderung & Ziel sehr wirksam und speziell ansteuern bzw. einsetzen kannst:

 

1. Nervensystem-Werkzeug: Dein RW.

Mit Hilfe des RW’s (Rationalwerkzeug) hast du die Möglichkeit, optimal mit der deterministischen, logisch-ursächlichen, kausalen Seite der Wirklichkeit zu leben. Die Arbeit mit diesem Werkzeug nennt man bewusst folgerichtig-rational denken. Du kannst Situationen in diesem Sinne folgerichtig-rational denkend erleben und genießen. Du kannst auf der Grundlage eines folgerichtig-rationalen Gedankens sinnvoll handeln. Du kannst über etwas folgerichtig-rational nachdenken und etwas durchplanen.

 

2. Nervensystem-Werkzeug: Dein EW.

Mit Hilfe des EW (Emotionswerkzeug) kannst du auch mit der komplexen Seite der Wirklichkeit leben. Nach einer Einarbeitungszeit kannst du mit ihm also auch auf komplexe oder nicht ursächlich verstandene Veränderungen der Umgebung wirkungsvoll reagieren. Die Arbeit mit diesem Werkzeug nennt man emotional-assoziativ denken. Du kannst Situationen in diesem Sinne emotional-assoziativ denkend erleben und genießen. Du kannst auf der Grundlage eines emotional-assoziativen Gedankens sinnvoll bzw. gefühlvoll handeln. Du kannst auch etwas emotional-assoziativ nachdenken bzw. dir etwas emotional-assoziativ vorstellen.

 

3. Nervensystem-Werkzeug: Dein MW.

Das MW (Metawerkzeug) ermöglicht den bewussten sinnvollen Einsatz des Rationalwerkzeugs und Emotionalwerkzeugs.

So kannst du durch die MW-Arbeit bewusst von einem folgerichtig-rationalen Gedanken(gang) zum anderen folgerichtig-rationalen Gedanken(gang) wechseln bzw. bewusstwandern = kleine MW/RW-Umschaltarbeit. Diese kleine MW/RW-Arbeit hilft dir zum Beispiel Gesprächen mit wechselnden folgerichtig-rationalen Inhalten auf einer Geburtstagsfeier zu (ver)folgen. Du kannst aber auch von einem emotional-assoziativen Gedanken zu einem anderen emotional-assoziativen Gedanken wechseln bzw. bewusstwandern = kleine MW/EW-Umschaltarbeit. Diese Arbeit kann dir bewusst werden, z.B. wenn du ein Musikalbum mit verschieden, emotional berührenden Musiktiteln mithörst und mitfühlst. Du kannst aber auch bewusst zwischen folgerichtig-rationalen Gedanken(gängen) und emotional-assoziativen Gedanken(feldern), also bewusst zwischen RW-Arbeit und EW-Arbeit wechseln bzw. bewusstwandern = große MW-Umschaltarbeit. Diese MW-Arbeit hilft dir auch scheinbar folgerichtig-rational unvereinbare Aspekte deiner Vorstellungswelt unter einem neuen gemeinsamen Aspekt zu betrachten bzw. emotional-assoziativ zu integrieren.

Du kannst also die MW-Arbeit folgerichtig-rational unterteilen, um einen ersten Zugang zu ihr zu finden. Entweder du verwendest dein MW innerhalb einer Funktionsebene = kleine MW-Arbeit. Oder du verwendest dein MW, um zwischen unterschiedlichen Funktionsebenen deines Nervensystems zu wechseln = große MW-Arbeit.

Die kleine MW-Arbeit ist sicherlich einfacher zu erlernen als die große MW-Arbeit. Im Alltag ist der bewusste Einsatz deines MW’s jedoch immer bemerkenswert und weder schwer noch leicht. Je nach persönlichem Bezug zu deiner Umgebungssituation kann die kleine und große MW-Arbeit verspielt, schwer oder im Moment noch unmöglich sein. Anfangs wird man oft noch zu emotional-assoziativ oder rational-folgerichtig fixiert sein. Du wirst einige Monate bzw. Jahre benötigen, um die MW-Arbeit verspielt und doch ehrlich in deinem Alltag anwenden zu können und in deine Persönlichkeit bzw. Vorstellungs- und Erlebniswelt einzugliedern.

Es ist praktisch nicht sinnvoll, von ganzheitlich-frei nachdenken im Sinne von nachdenken oder nachempfinden zu sprechen, denn das Bewusstsein ist im ganzheitlich-freien Denken zunehmend momentorientiert, Vergangenheits- und Zukunftsaspekte sind ausgesöhnt (bewusst erlebte Zeitfreiheit).

Es gibt sicher folgerichtig-rational denkbare und kommunizierbare Gemeinsamkeiten zwischen folgerichtig-rationalem Denken, emotional-assoziativem Denken und ganzheitlich-freiem Denken, denn sie lassen sich ja zumindest auch auf bewusst steuerbare Vorgange in unserem Nervensystem zurückführen. Es gibt aber Aspekte die sich grundsätzlich mit Hilfe von Worten oder folgerichtig-rationalen Gedanken nicht erfassen lassen. Mehr zur MW-Arbeit findest du später im dritten Buch dieses Buchbandes. Hier sollte es nur um eine erste Einführung gehen.