DAS BEWUSSTWANDERN-PROJEKT:    rational    emotional    ganzheitlich   

S. 110 - 114 Dein MW = Metawerkzeug

Dein MW = Metawerkzeug

Das MW arbeitet wahrscheinlich auf der Grundlage der elektromagnetisch-energetischen Verbindungsmöglichkeit von Nervenzellen. Nervenzellen bzw. neuronale Wirkeinheiten erzeugen messbare elektro-magnetische Felder in deinem Nervensystem. Diese Felder können in verschiedenen Frequenzen schwingen bzw. oszillieren. Je nach Zustand (Schlaf, Traum, Wachphasen) wurden mit Messungen verschiedene Frequenzen ermittelt. Es liegt heute nahe, dass man die MW-Umschaltarbeit mit dieser Verbindungsmöglichkeit bzw. dieser Funktionsebene des Nervensystems in Verbindung bringt.

Aber es ist für deine Ausbildung und den Inhalt dieser Bücher nicht entscheidend in welcher Struktur oder durch welches Prinzip bzw. die Fähigkeit zum bewussten Umschalten in unserem Nervensystem grundsätzlich existiert bzw. wie es dein Nervensystem schafft eigene Wirkeinheiten »eigenwillig und frei« zu aktivieren. Es reicht zu wissen, dass jedes menschliche Nervensystem diese wunderbare Fähigkeit in sich trägt! Du solltest dich nicht an rational-folgerichtigen Erklärungsversuchen stoßen.

Wie jeder Mensch besitzt du die Fähigkeit zwischen deinen folgerichtig-rationalen Gedanken und emotional-assoziativen Gedanken springen, umschalten und dich bzw. deine Körpereinheit aus Erlebnissituationen lösen zu können. Du kannst mit Hilfe des MW’s deinen RW- und EW-Einsatz kontrollieren und koordinieren. Wenn du zum Beispiel in einem Gespräch zwischen den Themen und Gedankengängen wechselst, dann setzt du dein MW ein.

Ohne dein Metawerkzeug könntest du keinen folgerichtig-rationalen Gedankengang denken und frei wie ein Vöglein in einem anderen folgerichtig-rationalen Gedankengang weiterdenken. Dieses bewusste wechseln von einem Gedankengang in den nächsten kannst du auch die kleine MW/RW-Arbeit nennen.

Je nach Sinngehalt der Gedanken und Gedankengänge und je nach dem wie geübt du bist, geht diese kleine MW-Arbeit leichter oder etwas schwerer von statten. Folgende zwei Gedankengänge als Beispiel für die kleine MW/RW-Arbeit (am Abendbrottisch): „Heute habe ich auf dich gewartet, ich dachte dir ist wegen dem Unwetter auf der Strasse was passiert!“ – bewusste kleine MW/RW-Arbeit – „Wir brauchen noch Butter, Bienenhonig und Brot für das Frühstück.“

Oder du wechselst bewusst zwischen deinen emotional-assoziativen Gedanken. Das kannst du kleine MW/EW-Arbeit nennen. Zum Beispiel wenn du erst lachst und dann bewusst wieder ernster wirst oder gar mitfühlend, dann wieder streng und zum Schluss wieder liebevoll. Das tut zum Beispiel eine gute Lehrerin oder jeder Papa und jede Mama gegenüber seinen Kindern mehr oder weniger bewusst. Oder du bist Musiker und musst ein Musikstück zwischen traurig und heiter interpretieren und vortragen, dann benötigst du auch die kleine MW/EW-Arbeit. Sie ist meist anspruchsvoller und benötigt mehr Übung als die kleine MW/RW-Arbeit.

Du kannst aber auch bewusst zwischen folgerichtig-rationalem Denken und emotional-assoziativem Denken wechseln. Dies kannst du dann die große MW-Arbeit nennen. Sie ist noch etwas anspruchsvoller und noch etwas schwerer zu erlernen.

Ohne das MW wäre eine sinnvolle RW- oder EW-Arbeit überhaupt nicht möglich. Du würdest dich sozusagen festdenken oder würdest vor lauter Kummer oder Freude vergehen oder überdrehen. Du könntest dich auch nicht konzentrieren und dann wieder weiterwandern im Alltag. Die unbewusste und bewusst MW-Arbeit machen das bewusste Denken und letztlich dein Verhalten flexibel und anpassungsfähig. Menschen der ganzheitlich-freien Loslösung sind Meister ihres Metawerkzeuges.

Dein Nervensystem hat sozusagen eine Spingfunktion an Bord, mit der du aus Denk- und Gefühlssituationen herausspringen kannst, um sie aus einem anderen Blickwinkel zu sehen oder sie in einen neuen oder vollkommen anderen Gedanken-Zusammenhang zu stellen.

Bewusst ausgebildet, ist das Metawerkzeug der bewusste kleine Gott oder der liebevolle, leitende Vorgesetzte der beiden anderen geistigen Werkzeuge. Das MW ist noch bei vielen Menschen unterentwickelt und kommt meist nur indirekt oder in Grenzsituationen bzw. unbewusst, tierisch, instinkthaft oder zufällig zur Anwendung.

 

Die ganze enorme Freiheit des Menschen und der menschlichen Gemeinschaft hängt am bewussten Gebrauch dieser Funktionsebene des Nervensystems. Ist der Mensch sich dieser Fähigkeit und seines Metatool bewusst, wird er früher oder später eine neue Qualität der Freiheit erleben können.

 

Indem du mit dem Metawerkzeug bewusst arbeitest, beginnst du bewusst ganzheitlich-frei zu denken und ganzheitlich-frei Gedanken zu entwickeln. Es bedarf aber einer gewissen Zeit, um dem ganzheitlich-freien Denken in größerem Umfang bewusst zu werden. Es bedarf eine gewisse Zeit, um die weitreichende praktische Bedeutung und die qualitativ neue Wirksamkeit des dauerhaften ganzheitlich-freien Denkens im Alltagsmoment zu erleben und das ganzheitlich-freie Denken ganz für dich zu erschliessen.

 

In deinem Metawerkzeug steckt viel und mehr als du erahnen kannst. Durch die MW-Arbeit kannst du durch bewusste Rückkopplung und Aussöhnung der eigenen folgerichtig-rationalen Gedanken und emotional-assoziativen Gedanken in immer stärkerem Maße eine bewusste Gedanken- & Gefühlsfreiheit im Alltagsmoment erzeugen.

 

Tust du das gezielt in Verbindung mit einer komplexen, vielfältigen und veränderlichen Wirkeinheit (z.B. Alltagsmomente im Umgebungssystem), kannst du dem ganzheitlich-freien Denken, seiner neuen Qualität und seiner Wirkung bewusst werden.

Weitere Erläuterungen zur Metawerkzeugarbeit

Du kannst mit bewusster MW-Arbeit verhindern, dass du nervlich und körperlich verkrampfst, immer nur stur geradeaus denkst. Du kannst mit dem MW das »Tempo« beim Bewusstwandern steuern, so dass auch deine Körpereinheit genüsslich hinterherkommt. Du kannst mit der Metawerkzeugarbeit den Einsatz deiner anderen beiden Funktionsebenen koordinieren, dich einem neuen Problem oder einem neuen Thema zuwenden, bevor sich dein RW an einer Entscheidung festfrisst oder sich deine rational-folgerichtigen Gedanken im Kreise drehen ohne jemals damit aufzuhören. Wenn sich bzw. wenn dich dein folgerichtig-rationaler Verstand in Schlingen wirft, dann kann dich dein MW befreien. Du kannst mit der bewussten MW-Arbeit geduldiger, verspielter aber auch aufmerksamer werden.

Das MW hilft dir dich geistig zu lösen, zu erheben und es hilf dir auch, wenn du beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielen verlierst: Wenn du dich zu sehr ärgerst, hilft dir dein Metawerkzeug die Verdrussemotion loszuwerden. Ein andermal verhindert die MW-Arbeit, dass du vor Liebeskummer und Sehnsucht vergehst, krank wirst oder dir Schlimmeres antust. Kaum gezückt, gibt dir dein MW zusammen mit deinem Emotionalwerkzeug und Rationalwerkzeug eine Menge Gründe in die Hand, die Sache nicht zu extrem zu bewerten. Du wanderst mit deiner Körpereinheit einfach weiter, heulst dich aus oder verlässt die Situation, gehst zu Freunden auf Party oder machst deiner selbstlosen Liebe einen Heiratsantrag. Das MW kann dir helfen befreit und liebevoll weiterzugehen und es kann dich vor Verzweiflung schützen. Das MW führt die Arbeit des RW’s und EW’s sinnvoll zusammen. Mit dem MW kannst du nicht nur flexibel, effektiv und sinnvoll von einem Thema zum nächsten springen, du kannst auch entscheiden, welches Werkzeug in welcher Lebens- oder Entscheidungssituation zu gebrauchen ist.

Dir stehen über die bewusste MW-Arbeit erstmalig vier wesentliche und grundsätzlich unterschiedliche Erlebnisweisen bzw. vier grundsätzlich unterschiedliche Sichtweisen auf deine Umgebung und dein Leben zur freien Verfügung:

Die unbewusste/ halbbewusste Wahrnehmungs-, Denk- bzw. Lebensweise des Menschen im Alltagsmoment.

Die bewusste folgerichtig-rationale Wahrnehmungs-, Denk- bzw. Lebensweise des Menschen im Alltagsmoment.

Die bewusste emotional-assoziative Wahrnehmungs-, Denk- bzw. Lebensweise des Menschen im Alltagsmoment.

Die bewusste ganzheitlich-freie Wahrnehmungs-, Denk- bzw. Lebensweise des Menschen im Alltagsmoment.

Das eröffnet Alternativen, schafft Raum für eine neue Vernunft des Menschen im alltäglichen Umgang.

Das MW schafft die Voraussetzung, dass sich bei vollem Bewusstsein und Alltagsleben tieferes Lebensglück, Zufriedenheit, Befriedigung und Geborgenheit in all der Vielfalt und Veränderung einstellen kann.

Das MW macht dich kreativ, flexibel, veränderlich, geschmeidig, anpassungsfähig und erschließt dir einen neuen, fast grenzenlosen inneren Erlebnisraum. Das bewusste Arbeiten mit dem Metawerkzeug wird bestenfalls frei, liebevoll und verspielt sein und kann die Künste beflügeln.

Mit seiner Hilfe kannst du dich materiell/ energetisch/ funktionell/ geistig mit anderen Wirkeinheiten noch wirkungsvoller verbinden. Du kannst sozusagen auch mit deinem Umgebungssystem eine neue funktionelle Wirkeinheit bilden. Du kannst gemeinsam mit deinem Umgebungssystem ein neues Selbstbewusstsein und Selbstverständnis erwerben.

Du kannst eine tiefgreifendere Erkenntnis gewinnen. Eine Erkenntnis die tiefer reicht als jedes folgerichtig-rationale Wissen und emotional-assoziative Empfinden.

Mit etwas Übung bzw. Metawerkzeugerfahrung kannst du sogar Gedanken- und Gefühlsfreiheit (Bitte nicht mit gedanken- und gefühllos verwechseln!) erzeugen ohne in genussbedrohliche oder gar heftige Überlebenssituationen zu kommen.

Du kannst dich als geübter Metawerkzeugarbeiter voll und ganz dem Moment des Lebens widmen und du kannst erleben, wie sich ein Glück zum anderen ausgerechnet vor deiner Nase einfindet. Dann wirst du auch die Begriffhülse »ganzheitlich-freien Denken und Erleben« mit eigenen Erlebnissen füllen können.

Das Metawerkzeug hat viele kommunikative Freunde: Bewegungen, Zeichen, Sprache, die Stille, die Schrift, die Musik und andere Künste. Das Metawerkzeug nimmt sie alle gemeinsam an die Hand und gebraucht sie in einer eleganten Mischung, um das auszudrücken, was die einzelne Kommunikationsform nicht vermag. Das Leben selbst, mit seinen vielfältigen Ausdrucksformen kann so zu einer neuen bewussten und effektiven Kommunikationsform werden!

Treffen zwei Wirkeinheiten freiwillig aufeinander, kannst du folgerichtig-rational drei Stadien des Zusammenwirkens unterscheiden. Diese drei Stadien lassen sich auch beim bewussten Eingehen und Entwickeln einer Beziehung mit einer beliebigen Wirkeinheit oder Wesenheit unterscheiden oder ebenso natürlich als bewusster Mensch, wenn du dich in ein neues Umgebungssystem einlebst, oder wenn du eine Kunst oder ein Handwerk erlernst.

 

1. Das Stadium der Verbindung – das (Ver)Suchen und Kennenlernen ist gekennzeichnet durch:

- rational-folgerichtig denkend rückkoppeln und aussöhnen

- betonter RW-Einsatz

 

2. Das Stadium der Verschmelzung – das Einl(i)eben und Üben

ist gekennzeichnet durch:

- rational-folgerichtig denkend und emotional-assoziativ denkend rückkoppeln und aussöhnen

- betonter RW- und EW-Einsatz

 

3. Das Stadium der Vereinigung – das Einssein und Können

ist gekennzeichnet durch:

- ganzheitlich-frei denkend rückkoppeln und aussöhnen

- bewusst gleichberechtigter RW-, EW- und MW-Einsatz

 

Die Wirkeinheiten, die sich im letzten Ausbildungsabschnitt freiwillig vereinigen können und sollten, sind dein Nervensystem bzw. deine Körpereinheit und dein alltägliches Umgebungssystem.

Mit Hilfe des tatsächlichen, gleichberechtigten, ganzheitlich-freien Rückkoppelns und Aussöhnens deiner unmittelbaren folgerichtig-rationalen Gedanken und emotional-assoziativen Gedanken und ganzheitlich-freien Gedanken kannst du als Mensch dieses 3. Stadium zusammen mit deinem alltäglichen Umgebungssystem erleben.

Das ganzheitlich-freie Rückkopplung und Aussöhnung ermöglicht dir die bewusste Metawerkzeugarbeit! In dem diese MW-Arbeit das rational-folgerichtige und emotional-assoziative Denken flexibel einsetzbar macht (befreit), kann es das Nervensystem zu einer weitgehenden Gedanken- und Gefühlsfreiheit in der Verbindung mit der jeweiligen Wirkeinheit führen.

Es kommt über die Zeit der bewussten Rückkopplung und Aussöhnung momentaner, folgerichtig-rationaler Gedanken und emotional-assoziativer Gedanken zu einer sehr lebendigen, jedoch weitestgehend harmonischen, friedlichen, gleichberechtigten, direkten, unmittelbaren Verbindung von Nervensystem, Körpereinheit und Wirkeinheit bzw. Umgebungssystem. Verbindungsänderungen dieser neuen Wirkeinheit werden unmittelbarer und sehr bewusst erlebt, sofern sie den Sinnen bzw. dem Körperzellmembransystem »zugänglich« sind.

Es ist überaus wichtig, dass du über deine drei Denkfähigkeiten bescheid weißt und dass keine Missverständnisse darüber aufkommen. Folgerichtig-rationale Gedanken, aber auch bewusste emotional-assoziative Gedanken sind grundsätzlich auf besonders aktive Nervenzellen bzw. aktive Nervenzellbereiche zurückzuführen (messbare Aktionspotentiale synaptisch verbundener Nervenzellen). Aus diesem Grund ist es eindeutiger sauber zwischen aktiven, linear verbundenen Nervenzellbereichen (folgerichtig-rationalen Gedanken) und aktiven, netzförmig-sphärisch-parallel verbundenen Nervenzellbereichen (emotional-assoziativen Gedanken) zu trennen.

An der Entstehung von emotional-assoziativen Gedanken sind viel komplexere Nervenzellbereiche (so genannte Assoziationsfelder) des Nervensystems beteiligt. Besonders emotional-assoziative Gedanken können Körperorgane innervieren bzw. beeinflussen und wirken meist ganzheitlicher, also nicht nur im Kopf (z.B. Kloß im Hals-Gefühl; Gefühl schlägt mir auf den Magen; Sehnsuchtsschmerz oder Herzschmerz, Schmetterlinge im Bauch).

Noch mal deutlich: Das Organ, in welchem folgerichtig-rationale Gedanken und emotional-assoziative Gedanken entstehen, ist dein Nervensystem. Es durchzieht als feines Nervennetz deine ganze Körpereinheit, durchwirkt die verschiedenen Körperorgane und ist nicht nur in deinem Kopf zu finden.

Da emotional-assoziative Gedanken ganzheitlicher empfunden werden als folgerichtig-rationale Gedanken, ist es auch um einiges schwerer, sich von emotional-assoziativen Gedanken zu lösen und einem Neuen zu widmen. Das bewusste Wechseln zwischen dem folgerichtigen-rationalen Denken und emotional-assoziativen Denken (also die große MW-Umschaltarbeit) erfordert im Alltag viel Übung und einiges an Geduld und Gleichmut.

 

Ein folgerichtig-rationaler Gedanke (bewusster Gedankengang) ist verbunden mit dem Auftreten besonders aktiver, direkt seriell / linear, synaptisch verbundener, neuronaler Wirkeinheiten / Nervenzellen / Nervenzellbereichen. Du kannst bewusst folgerichtig-rationale Gedanken mit dem Rationalwerkzeug erzeugen. Erfolgt diese RW-Arbeit weitgehend abgelöst von der aktuellen Umweltsituation, nennt man das nachdenken, meditieren (sich etwas gedanklich vorstellen). Der hier verwendete Gedankenbegriff entspricht also dem umgangssprachlichen Gedankenbegriff (bewusst denken). Das heißt Gedanken sind Gedanken - wie gehabt. Im Text wird meist der Begriff »folgerichtig-rationale Gedanken« gebrauch, um deutlichst vom Begriff »emotional-assoziativen Gedanken« zu trennen.

 

Ein emotional-assoziativer Gedanke (bewusstes Körper-, Lebens- bzw. Bewegungsgefühl, bewusste Emotion) ist verbunden mit dem Auftreten besonders aktiver, direkt parallel oder netzförmig / sphärisch, synaptisch verbundener, neuronaler Wirkeinheiten / Nervenzellen / Nervenzellbereiche. Du kannst bewusst emotional-assoziative Gedanken mit Hilfe deines EW’s erzeugen. Erfolgt die Emotionalwerkzeugarbeit weitgehend unabhängig von der aktuellen Umweltsituation, nennt man das auch emotional-assoziativ Nachdenken, Nachfühlen oder Meditieren (etwas emotional-assoziativ nachvollziehen). Der hier verwendete Begriff umschließt auch alle umgangssprachlichen Körpergefühle bzw. Emotionen. Um jedoch den bewussten und aktiven Umgang mit eigenen Körper-, Bewegungs- und Lebensgefühlen bzw. Emotionen hervorzuheben wird in Folgendem meist der Begriff des »emotional-assoziativen Gedankens« bzw. des »emotional-assoziativen Denkens« benutzt.

 

Der ganzheitlich-freie Gedanke entsteht durch bewusste Umschaltarbeit, Gedanken- bzw. Emotionssprünge und dieses bewusste Denken ist verbunden mit dem Auftreten messbarer, elektromagnetischer Felder in der Umgebung von neuronalen Wirkeinheiten, Nervenzellen oder Nervenzellbereiche (so genannte elektromagnetische Feldoszillationen). Indem du mit dem Metawerkzeug bewusst arbeitest, beginnst du bewusst frei zu denken und dein ganzheitlich-freies Denken zu entwickeln. Um deine Nervensystemfunktionsebene des ganzheitlich-freies Denkens ganz zu erschliessen ist es erforderlich deine aufkommende folgerichtig-rationale Gedanken, emotional-assoziative und später auch deine ganzheitlich-freien Umschaltgedanken selbst von Moment zu Moment in deinem Alltagsumgebungssystem bewusst rückzukoppeln und auszusöhnen.

Für das so zunehmende und bewusste ganzheitlich-freie Denken, für diese so zunehmende und bewusste »rational-folgerichtige und emotional-assoziative Gedankenfreiheit« im und mit dem lebendigen Umgebungssystemmoment gibt es noch keine über längere Zeiträume und Erlebnisse gewachsene, allgemein anerkannte wissenschaftliche oder umgangssprachliche Begrifflichkeit. Die bewusste Erlebnis- und Vorstellungswelt der Menschheit umfasst noch nicht dieses bewusste und ganzheitlich-freie Denken in der Alltagserfahrung unserer heutigen Gesellschaft. Das ganzheitlich-freie Denken und Erleben findet in den Begriffen »orgastischer Moment«, »Ekstase«, »der große Moment«, »außergewöhnliche Erfahrung«, »mystische Erfahrung des Einsseins«, »Gedanken- und Gefühlsfreiheit«, »lebendige Stille«, »es läuft« usw. einige Anklänge und Aspekte. Da das ganzheitlich-freie Denken bewusst durch bewusste Rückkopplung und Aussöhnung erzeugt wird, kann es natürlicher, selbstständiger, dauerhafter, friedlicher, aktiver, kreativer und weniger extrem bzw. radikal erzeugt, gefördert und gelebt werden.

Dies ist auch der Grund für hier und da auftretende Missverständnisse auf dem Gebiet des ganzheitlich-freien Denkens und dies ist auch der Grund für hier und da anzutreffende Ungläubigkeit auf diesem Gebiet.

Nicht die Begrifflichkeit soll in diesem Buchband wesentlich sein, sondern der Weg zur eigenen bewussten Erfahrung des ganzheitlich-freien Denkens im Alltagsmoment. Diese ganzheitlich-freie Erfahrung ist nicht in vollem Umfang allein folgerichtig-rational denkend bzw. emotional-assoziativ denkend im Alltagsmoment erlebbar. Dieser Punkt sollte ab jetzt kein konstruktives, vernünftiges oder liebevolles Gespräch darüber mehr schwierig machen. Natürlich wird jede Kommunikation und jeder Erfahrungsaustausch über das ganzheitlich-freie Denken, auch die Grenzen des folgerichtig-rationalen und emotional-assoziativen und ganzheitlich-freien Denkens der Kommunikationspartner berücksichtigen müssen. Auch aus diesem Grund wurde dieser Buchband geschrieben, denn so kannst du dich erstmals mit dem ganzheitlich-freien Denken in deinem Alltag folgerichtig-rational (lesend) beschäftigen und ganzheitlicher anwendend auseinandersetzen.